Teamkollege Thomas hielt den Schaden in Grenzen

Uran: Schlechte Beine und Sturz kosteten Weißes Trikot

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Rigoberto Uran und Geraint Thomas erreichen auf der 18. Tour-Etappe gemeinsam das Ziel am Galibier. | Foto: ROTH

21.07.2011  |  (rsn) – Auch für den Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky) war die schwere 18. Tour-Etappe keine erfolgreiche. Zunächst stürzte der Träger des Weißen Trikots auf der Abfahrt vom Col d`Izoard, an dessen Aufstieg er schon Probleme hatte. Später wurde der Kolumbianer auch hinauf zum Col du Galibier abgehängt. Und zwar nicht nur von den Favoriten, sondern auch vom Esten Rein Taaramae (Cofidis), der als Achter des Tagesklassements die Führung in der Nachwuchswertung überbnahm.

Auf Rang 27 und 7:31 Minuten hinter Andy Schleck (Leopard-Trek) überquerte Uran den Zielstrich an der Seite seines Teamkollegen Geraint Thomas. Der Rückstand auf Taaramae betrug 4:09 Minuten. „Es war für uns sehr enttäuschend, dass Rigo einen schlechten Tag hatte“, sagte Sky-Sportdirektor Sean Yates, der aber doch auch noch etwas Positives vermelden konnte: „Beim Sturz scheint sich Rigo keine ernsthaften Blessuren zugezogen zu haben.“

Mit 3:10 Minuten Rückstand im Kampf um das Weiße Trikot geht Uran in die letzte Alpen-Etappe. Es hätten nach seiner Schwäche am Donnerstag auch deutlich mehr sein können, wenn nicht sein britischer Teamkollege gewesen wäre. „Geraint war heute großartig. Er hat Rigo geholfen, seinen Rückstand in Grenzen zu halten“, lobte Yates.

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