Amstel Gold Race: Freire und Sanchez aber in den Top Ten

Wieder kein spanischer Sieg am Cauberg

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Oscar Freire (Katusha) am Cauberg, die Verfolger im Nacken | Foto: ROTH

16.04.2012  |  (rsn) – Oscar Freire (Katusha) war ganz knapp davor, als erster Spanier den Ardennen-Klassiker Amstel Gold Race zu gewinnen. Als Solist kämpfte sich der dreifache Weltmeister den Cauberg hinauf, wurde aber knapp 200 Meter vor der Ziellinie noch gestellt und  auf den vierten Rang durchgereicht.

In diesem Moment Stelle hätte wohl sein Teamkollege Joaquim Rodriguez an ihm vorbeiziehen sollen, doch der als Top-Favorit gehandelte Spanier war nach Angaben seines Sportlichen Leiters Christian Henn am Sonntag einfach nicht in der Verfassung, um zu gewinnen.

Auch der in dieser Saison schon so starke  Alejandro Valverde (Movistar), dem durchaus ein Sieg zugetraut wurde, enttäuschte mit seinem 22. Platz. Damiano Cunegos Sturz im Schlussanstieg soll eine bessere Platzierung des 31-Jährigen verhindert haben, hieß es. Bester Fahrer der spanischen Mannschaft war der Portugiese Rui Costa auf dem 19. Platz. Valverdes Landsmann José Joaquín Rojas musste bereits acht Kilometer vor dem Ziel die Segel streichen und kam abgeschlagen auf Platz 63 ins Ziel.

Überzeugen konnte dagegen ein Spanier, der eigentlich überhaupt nicht starten wollte. Olympiasieger Samuel Sanchez (Euskaltel) hätte nach seinem Sieg bei der Baskenland-Rundfahrt in der letzte Woche lieber eine kleine Pause eingelegt. „Das Team hat mich gefragt, ob ich hier herkommen könne um ein paar WorldTour Punkte zu holen. Und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis", sagte der 34-jährige Asturier.

Dabei hatte Sanchez, der sich in diesem Jahr auf die Tour de France und die Olympischen Spiele konzentrieren will, im Finale kein Glück. „Meine Kette ist gerissen und wir mussten das Rad wechseln. Ich habe lange gebraucht um zurück zu kommen, aber ich habe es genau im richtigen Moment geschafft, um im Sprint noch mit zu mischen. Der siebte Platz freut mich", erklärte der Allrounder.

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