Favorit gewinnt Zeitfahren von London

Wiggins auch Olympiasieger, Martin gewinnt Silber

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Bradley Wiggins (Mi.) hat das Olympische Zeitfahren vor Tony Martin (li.) und seinem Landsmann Christopher Froome gewonnen. | Foto: ROTH

01.08.2012  |  (rsn) – Bradley Wiggins hat nach seinem Tour de France-Sieg einen weiteren Triumph gefeiert. Der 32 Jahre alte Brite gewann vor heimischem Publikum das Olympische Zeitfahren über 44 Kilometer mit Start und Ziel am Hampton Court Palace in London mit 42 Sekunden Vorsprung auf Tony Martin, der damit für die zweite Silbermedaille des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) am heutigen Mittwoch sorgte. Die Bronzemedaille sicherte sich Wiggins’ Landsmann Christopher Froome (+1:08).

Vierter wurde der US-Amerikaner Tyalor Phinney(+1:58), gefolgt vom Italiener Marco Pinotti(+2:09) und dem Australier Michael Rogers (+2:11). Mit Platz sieben musste sich der durch eine im Straßenrennen erlittene Schulterprellung gehandicapte Titelverteidiger Fabian Cancellara (+2:14) begnügen.

Bert Grabsch, der zweite deutsche Starter, wusste wie Martin auch zu überzeugen und belegte den achten Platz (+2:38).

Großes Pech hatte Luis Leon Sanchez, dem beim Start die Kette riss. Der Spanische Zeitfahrmeister musste seine Rennmaschine wechseln und verlor dabei schon rund 30 Sekunden. Später wurde Sanchez, der im abschließenden Zeitfahren der Tour de France Platz drei belegt hatte und in London einer der Medaillenkandidaten war, nochmals durch einen Defekt gestoppt. Am Ende landete der 28-Jährige abgeschlagen mit 6:19 Minuten Rückstand auf den neuen Olympiasieger auf Platz 32 – von 37 Startern.

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