"Flying Scotsman" zieht an Ruderer Redgrave vorbei

Chris Hoy gewinnt historisches sechstes Olympia-Gold

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Chris Hoy bei der Siegerehrung nach seinem Sieg im Olympischen Keirin | Foto: ROTH

07.08.2012  |  London (dapd) - Auf seinem Arm hat er sich fünf olympischen Ringe tätowieren lassen, in seiner Vitrine liegen bald sechs Goldmedaillen. Sir Chris Hoy ist zum erfolgreichsten britischen Olympioniken aufgestiegen.

"The flying Scotsman" hat mit seinem Sieg im Keirin-Wettbewerb endgültig Ruder-Legende Steven Redgrave hinter sich gelassen. Sechs Gold- und eine Silbermedaille hat der Sprintstar bei seinen vier Olympia-Teilnahmen eingefahren und damit auch von der Anzahl der Plaketten mit Toursieger Bradley Wiggins (vier Gold, eine Silber, zwei Bronze) gleichgezogen.

In Großbritannien ist der in Edinburgh geborene Hoy aber schon seit seinem Dreifach-Triumph von Peking ein großer Star. So wurde er am 1. Januar 2009 von Queen Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Und bei der Eröffnungsfeier durfte er beim Einlauf die britische Fahne tragen.

"Er ist in Großbritannien so etwas wie bei uns Michael Schumacher. Wenn er morgens den Fernseher anschaltet, sieht er erstmal wie er sich mit Gilette rasiert. Er hat mir mal erzählt, dass er auf dem Geburtstag eines Kumpels war, wo sich alle verkleidet hatten. Dann hat er seinen Bart abgenommen und auf einmal standen sie alle um ihn rum", sagte Deutschlands Sprinter Maximilian Levy über Hoy. Daran dürfte sich nach den Sommerspielen in London kaum etwas ändern.

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