Nach Intervention von UCI

Fall Armstrong: USADA bekräftigt Zuständigkeit

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Lance Armstrong | Foto: ROTH

09.08.2012  |  Austin (dapd) - Vor der Verhandlung über den Einspruch des siebenmaligen Toursiegers Lance Armstrong gegen seine Dopinganklage vor einem Bezirksgericht in Austin am Freitag hat die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) ihre Standpunkte noch einmal bekräftigt. In einem Schreiben an Bezirksrichter Sam Sparks untermauerte die USADA, dass sie laut den Regeln des Radsport-Weltverbandes UCI, des Nationalen Olympischen Komitees der USA und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sehr wohl Entscheidungsgewalt in der Causa Armstrong habe.

Insbesondere die Frage der Zuständigkeit ist eines der Hauptargumente von Armstrong und der UCI, die in den letzten Tagen Partei des Texaners ergriffen hatte. Dem hielt die USADA entgegen, dass Armstrong mit einer Lizenz von USA Cycling gefahren sei und sich demnach auch deren Testverfahren unterworfen habe.

Dem Schreiben beigefügt waren Aussagen von UCI-Präsident Pat McQuaid aus einem Interview mit dem belgischen TV-Sender Sporza vom 11. Juli, wonach die UCI mit dem Fall nichts zu tun habe und die USADA verantwortlich sei. Zwei Tage später hatte der Ire dann einen Brief an die Agentur geschickt und die Übertragung des Falls gefordert.

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