Nach Besichtigung des Vuelta-Zeitfahrkurses

Tony Martins Begeisterung hält sich in Grenzen

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| Foto: ROTH

28.08.2012  |  (rsn) – Während sich die spanischen Kletterasse wie Alberto Contador oder Joaquim Rodriguez sehr angetan vom Kurs des am Mittwoch anstehenden Einzelzeitfahrens zeigen, ist Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep) weitaus weniger erfreut über die knapp 40 Kilometer von Cambados nach Pontevedra. Mit dem Alto Monte Castrove wartet nach gut der Hälfte des Rennens ein Berg der 3. Kategorie, gefolgt von einer technischen Abfahrt – also nichts für die Spezialisten.

„Die Zeitfahrstrecke ist vom Profil her sehr schwer und kommt meiner Meinung nach den spanischen Bergflöhen entgegen. Meine Begeisterung hält sich also in Grenzen.“, schrieb der Weltmeister auf seiner Homepage, nachdem er am ersten Ruhetag den Parcours besichtigt hatte.

Doch der 27 Jahre alte Deutsche traut sich trotzdem zu, um den Sieg mitzufahren. „Wer mich kennt, weiß, dass ich jedes Mal im Kampf gegen die Uhr Schnellster sein will und alles gebe“, schrieb Martin, der sich vor allem über die deutlich niedrigeren Temperaturen freut. „Nach der Hitzeschlacht der letzten Tage war es richtig angenehm, als wir nach dem Transfer in Galizien bei 20 Grad aus dem Bus gestiegen sind“, fügte er an.

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