Boasson Hagen: "Wir dürfen nichts sagen"

Sky erteilt Redeverbot zum Thema Cavendish

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Edvald Boasson Hagen (Sky) | Foto: ROTH

31.08.2012  |  (rsn) – Verlässt Weltmeister Mark Cavendish nach nur einem Jahr das Team Sky? Weil er bisher trotz dreier Tour-Etappensiege nicht wie gewünscht zum Zuge kam, deutet einiges darauf hin, dass sich der beste Sprinter der Welt zum Saisonende einen neuen Arbeitgeber suchen wird – Gerüchten zufolge soll es Omega Pharma-QuickStep sein, die Mannschaft von Zeitfahrweltmeister Tony Martin.

Nachdem zuletzt Tour-Sieger Bradley Wiggins mit entsprechenden Äußerungen - „Ich glaube, dass ‚Cav’ in einer anderen Mannschaft besser aufgehoben ist“ – die Spekulationen anheizte, scheint nun das Team weiteren Diskussionen einen Riegel vorschieben zu wollen. „Wir dürfen nicht viel dazu sagen“, erklärte der Norweger Edvald Boasson Hagen gegenüber tv2.no auf eine Frage zum Thema Cavendish. „Ich habe mit niemandem großartig darüber gesprochen, das ist also kein Thema.“ Was der Norwegische Meister dann aber doch äußerte, war sein Bedauern, falls Cavendish das Team verlassen sollte. „Wir werden bald sehen, was passiert. Egal wie es endet, Mark und ich bleiben Kumpels“, sagte Boasson Hagen, der bei der diesjährigen Tour de France selbstlos auf eigene Ambitionen verzichtete und sich bei der Sprintvorbereitung in den Dienst des Briten stellte. „Ich werde ihm helfen, wenn er beim Team bleibt. Wenn er es jedoch verlässt, werden wir wieder Konkurrenten wieder", kündigte der 25-Jährige an.

Seine Rolle im Team würde sich auch ohne Cavendish nicht wesentlich ändern, so Boasson Hagen. „Ich habe meine Chancen in den Klassikern bekommen, also würde sich meine Rolle nicht wesentlich ändern“, sagte der Allrounder, um dann doch anzufügen: „Es würde jedoch bedeuten, dass ich auf Sprintetappen mehr Möglichkeiten hätte, deshalb könnte es von Vorteil sein. Trotzdem denke ich, dass es Spaß macht, für Mark zu fahren.“

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