Fünfter auf 13. Vuelta-Etappe

Gerdemann: Auf die Falschen konzentriert

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Linus Gerdemann (RadioShack-Nissan) | Foto: ROTH

31.08.2012  |  (rsn) – Das Gesamtklassement der Vuelta a Espana ist für Linus Gerdemann (RadioShack-Nissan) schon längst kein Thema mehr. Dafür versuchte der 29 Jahre alte Münsteraner auf der 13. Etappe, als Ausreißer zum Erfolg zu kommen.

Gerdemann war in der sieben Fahrer starken Ausreißergruppe dabei, die sich nach gut 40 Kilometern bildete und die den Sieg unter sich ausmachte. Am Ende langte es für den Deutschen Vizemeister zu Rang fünf, Gerdemanns bisher bestes Ergebnis bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt.

„Es ist ein bisschen schade, dass es nicht zu mehr gelangt hat, aber ich habe mein Bestes gegeben“, sagte er im Ziel. „Aber jeder in der Gruppe hat 100 Prozent gegeben und jeder hätte den Sieg verdient gehabt.“

Gerdemann gab zu, sich im Finale vor allem auf Thomas de Gendt (Vacansoleil-DCM) und Juan Antonio Flecha (Sky) konzentriert zu haben, die vermeintlich stärksten Fahrer der Gruppe. Als dann aber Stephen Cummings (BMC) die Sieg bringende Attacke setzte, konnte Gerdemann nicht mitgehen. „Er hat etwas ganz Besonderes geleistet und hatte Glück und gute Beine“, so der Deutsche anerkennend.

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