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27.11.2012 | (rsn) – Auch wenn zwischenzeitlich über einen Wechsel zum Schweizer Atlas Jakroo-Team spekuliert wurde, hat Tino Thömel letztlich seinen Vertrag bei seinem Team NSP-Ghost verlängert. „Ich bin sehr zufrieden mit seiner Entscheidung, weiter für uns zu fahren“, bestätigte sein Sportlicher Leiter Lars Wackernagel gegenüber Radsport News.
Wackernagel hofft, dass der junge Sprinter in der kommenden Saison wieder an die Erfolge aus dem Jahr 2011 anknüpfen kann. „Das wäre für alle eine tolle Sache“, erklärte der NSP-Sportchef.
In der abgelaufenen Saison gab es für Thömel, der 2011 noch als Stagiaire beim mittlerweile aufgelösten Geox-Rennstall unterwegs war, zunächst nur wenig Grund zum Jubeln. Das hatte vor allem mit eine langwierigen Knieverletzung zu tun. „Erst nach einigen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass es mit seinen Weisheitszähnen zusammen hing. Diese wurden entfernt und erst von da an ging es erst schmerzfrei weiter“, erklärte Wackernagel.
Die anschließenden Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Dem Etappenerfolg im Mai bei der polnischen Rundfahrt Slakiem Grodow Piastowkich (Kat. 2.1) – sein einziger Saisonsieg – ließ Thömel einen dritten Etappenrang beim Fleche du Sud (Kat. 2.2) sowie im September noch die Plätze zwei, drei und vier bei den Eintagesrennen Gooikse Pijl (Kat. 1.2), Kernen Omloop Echt-Susteren (Kat. 1.2) und Kustpijl Knokke Heist (Kat. 1.2) folgen.
Dennoch hatte sich der 24-jährige Berliner mehr von seiner Saison versprochen. „Was 2012 gefehlt hat, war der
große Erfolg, waren Siege. Alles in allem eine durchwachsene Saison, ich bin Sprinter und habe insgesamt zu wenig Rennen gewonnen“, bilanzierte Thömel selbstkritisch auf seiner Homepage - und nahm's gelassen: „Über die Ursachen will ich an der Stelle nicht lamentieren;
letztlich gibt es immer gute und schlechte Phasen im Leben eines Sportlers."