Cross-WM: Belgischer Doppelsieg im Männerrennen

Nys neuer Weltmeister, Walsleben Fünfter

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Sven Nys ist in Louisville neuer Cross-Weltmeister geworden. | Foto: ROTH

02.02.2013  |  (rsn) – Nachdem die Niederländer die ersten drei Rennen der Cross-Weltmeisterschaften in Louisville/Kentucky dominiert hatten, schlugen im lezten Wettbewerb die Belgier zurück. Svyn Nys gewann das Rennen der Profis mit zwei Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Klaas Vantornout.

Die Bronzemedaille holte sich mit 25 Sekunden Rückstand der Niederländer Lars van der Haar vor Bart Wellens (+0:41), einem weiteren Fahrer aus dem starken belgischen Team.

Eine hervorragende Vorstellung lieferte Philipp Walsleben ab. Der Deutsche Meister kam 44 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister als Fünfter ins Ziel und sorgte damit für das beste Resultat des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) bei den Welttitelkämpfen, die wegen des für Sonntag angekündigten Hochwassers auf einen Tag verkürzt wurden. Zeitgleich mit Walsleben kam der Schweizer Julien Taramarcaz auf Rang sechs. Hinter dem Tschechen Radomir Simunek (+1:15) kam Titelverteidiger Niels Albert (+1:19) auf den achten Platz.

Zweitbester Schhweizer war Simon Zahner (+2:36) auf Rang 13. Marcel Meisen, der zweite deutsche Starter, belegte mit 2:54 Minuten Rückstand Platz 16.

Der 36-jährige Nys setzte sich im Duell mit Vantornout nach einem späten Antritt auf der Schlussrunde durch und holte sich seinen zweiten Weltmeistertitel. Sein Landsmann Albert hatte wegen technischer Probleme den Anschluss verloren.

Aber auch Nys hatte mit einem Defekt zu kämpfen. „Ich hatte eine Reifenpanne und versuchte, die Lücke sofort schließen, was mich eine Menge Energie gekostet hat“, sagte der neue Weltmeister nach dem Rennen. „Im Finale habe ich mich aber stark gefühlt. Ich wusste, dass ich im letzten, technischen Teil vorne würde sein müssen. Ich habe also beschleunigt und dann war es Vollgas bis ins Ziel."

„Das Rennen war sehr schwer, weil der Boden durch die vorangegangenen Rennen sehr weich und matschig geworden war. Ich habe immer nur nach vorn geschaut, nie nach hinten und konnte mich in der letzten Runde auf den fünften Platz nach vorn fahren. Damit bin ich wirklich zufrieden", freute sich Walsleben über sein Ergebnis.


 

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