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03.02.2013 | (rsn) – Das Team ist neu, doch die Zielsetzung ist altbekannt: Heinrich Haussler will auch im Trikot des Schweizer Zweitdivisionärs IAM in den Frühjahrsklassikern erfolgreich sein. Nach seiner sensationellen Saison 2009, als er jeweils Zweiter bei Mailand-San Remo und der Flandern-Rundfahrt wurde, lief für den Australier in den folgenden Jahren in den Klassikern nicht mehr viel zusammen. Haussler wurde immer wieder durch Verletzungen zurück geworfen und konnte bei Garmin-Sharp, seinem letzten Team, nie so richtig Tritt fassen.
Das soll bei IAM nun anders werden – zumal er bei den Schweizern Parallelen zum damaligen Cervélo Test Team sieht. „Es ist ein neuer Rennstall und wir sind alle total motiviert“, sagte Haussler zu cyclingnews.com. „Das Team ist sehr gut organisiert, viel besser als viele WorldTour-Rennställe, in gewisser Weise ähnlich wie Cervélo. Der große Unterschied ist aber, dass ich der Kapitän bin und alle Jungs für mich arbeiten. Das motiviert mich viel mehr.“
Haussler startet seine mittlerweile neunte Profisaison bei der am heutigen Sonntag beginnenden Katar-Rundfahrt (3- 8. Feb. / 2. HC.). Das tat er auch 2009, als er mit dem damaligen Neuling Cervélo antrat und mit Rang zwei in der Gesamtwertung den Grundstein zu einem herausragenden Frühjahr legte. Aber nicht nur der Rennkalender ist „old school“.
„Ich bin auch zu meinem alten Trainingsplan zurückgekehrt und habe mich fünf Wochen lang mit Langlauf vorbereitet. Das ist meine Basis und ich fühle mich jetzt besser und stärker“, erklärte der ehemalige Gerolsteiner-Profi, der 2010 die deutsche Staatsbürgerschaft abgab. „In dieser Vorbereitung konnte ich machen, was ich wollte und ich kann die frühen Rennen nutzen, um in Form zu kommen. Das ist es, was den Unterschied in den langen Rennen ausmachen wird.“
Zu den Chancen auf einen möglichen dritten Etappensieg in Katar - 2011 gewann er zwei Teilstücke und wurde erneut Zweiter des Gesamtklassements - äußerte sich Haussler zurückhaltend. „Der Wind soll nur am ersten Tag stärker sein, danach nicht mehr, so dass es viele Massensprints geben könnte“, prognostizierte der neue IAM-Kapitän. „Unsere Vorstellung wird davon abhängen, wie gut wir als Team zusammenarbeiten und am ersten Tag brauchen wir ein bisschen Glück, um in die erste Gruppe zu kommen, falls sich das Feld aufteilen sollte.“
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