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13.02.2013 | (rsn) – Paul Voß (NetApp-Endura) war auch auf der 3. Etappe der Oman-Rundfahrt bester deutscher Fahrer. Der Berliner landete auf dem mit 190 Kilometer längsten Tagesabschnitt von Nakhal Fort nach Wadi Dayqah Dam auf Platz zwölf, nur neun Sekunden hinter Tagessieger Peter Sagan (Cannondale) und ließ Favoriten wie Christopher Froome (Sky) oder Cadel Evans (BMC) hinter sich, die allerdings zeitgleich mit Voß ins Ziel kamen.
Der 26-Jährige war zwar mit seiner Leistung, nicht aber mit dem Ergebnis zufrieden. „In das Finale bin ich von zu weit hinten reingefahren und konnte damit leider nicht um die vorderen Platzierungen mitfahren. Was sehr schade ist, da ich die Beine dafür hatte“, sagte Voß nach der Etappe zu Radsport News.
Vor der entscheidenden 4. Etappe, die am Donnerstag mit der Bergankunft am Green Mountain endet, liegt der gebürtige Rostocker nun auf Platz 15 des Gesamtklassements, 40 Sekunden hinter Sagan. Mit den Favoriten wird Voß im durchschnittlich zehn Prozent steilen Schlussanstieg zwar nicht mithalten können, wie er auch zugab: „Fahrer wie Contador oder Nibali sind nicht meine Kragenweite! Über die mache ich mir gar keine Gedanken!“, sagte Voß.
Trotzdem zeigte sich der frühere Milram-Profi zuversichtlich: „Die Beine werden von Tag zu Tag besser. Ich will schon versuchen, so lange wie möglich bei den Besten mit zufahren und dann - mal schauen“, kündigte Voß an. Nach den überzeugenden Vorstellungen an den vergangenen beiden Tagen kann er sich der Unterstützung seiner Teamkollegen sicher sein: „Die Mannschaft wird für mich fahren, aber am Berg ist dann eh jeder auf sich gestellt! Ich werde auf jeden Fall alles geben, um eine vordere Platzierung einzufahren.“
Die peilt Voß auch im Gesamtklassement an, doch wichtiger ist ihm, nochmals „auf einer Etappe ein Top-Resultat einzufahren! Aber vorher kommt der morgige Tag, und wie gesagt: Ich werde alles geben.“
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