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15.02.2013 | (rsn) – Die Französische Anti-Doping-Agentur AFLD wird bei Paris-Nizza (3. – 10. März) keine Dopingkontrollen durchführen. Die AFLD nannte Meinungsverschiedenheiten mit dem Radsportweltverband UCI als Grund dafür. In einer Erklärung hieß es, dass es „der Stand der Gespräche mit der UCI nicht ermögliche, unsere Unterstützung anzubieten.“
Damit wurde die Hoffnung von Tourdirektor Chrisian Prudhomme enttäuscht, dass die UCI und die AFLD nach jahrelangen Auseinandersetzungen zu einer Vereinbarung kommen würde, die es erlaube, dass die Nationale Anti-Doping-Agentur nicht nur bei Paris-Nizza, sondern auch bei anderen französischen Rennen die Dopingkontrollen durchführen würde.
Als Grund für ihr Misstrauen nannte die AFLD in ihrem Statement „die schwerwiegenden Fehler (der UCI, d. Red.), die jüngst festgestellt wurden und die noch nicht vollständig beleuchtet worden seien.“