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04.04.2013 | (rsn) - Nach dem Auftakt der Energiewacht Tour in den Niederlanden haben sich die Organisatoren der Frauen-Rundfahrt bei den Fahrern für eine chaotische und von mehreren Unterbrechungen geprägte 1. Etappe entschuldigt.
Die 139 Fahrerinnen mussten mehrmals auf ihrer 107,9 Kilometer langen Fahrt von Oldambt nach Winschoten stoppen. Ursachen waren eine hochgezogne Brücke, die über einen Kanal führte, ein passierender Zug sowie Autos, die auf der irrtümlicherweise frei gegebenen Strecke auftauchten.
Am gefährlichsten wurde es, als ein großer LKW nach einer Kommunikationspanne mit der örtlichen Polizei auf den Zielkurs gelassen wurde. Deshalb stoppten die Fahrerinnen eine Runde vor Schluss, um gegen die mangelnden Sicherheitsvorkerungen zu protestierten. Danach brachten sie die Etappe aber noch zu Ende.
Nach dem Rennen veröffentlichen die Organisatoren auf Ihrer Website ein Statement, in dem sie die Panneserie bedauerten. „Wir möchten uns für all die Dinge entschuldigen, die heute schief gelaufen sind. Da ist ‚Murphys Gesetz’ in Kraft getreten“, hieß es.
In der Mitteilung wurde auch das professionelle Verhalten gelobt, das die Fahrerinnen an den Tag gelegt hätten. „Wir hoffen, dass wir keine weiteren Probleme in den kommenden fünf Tagen haben werden“, schrieben die Organisatoren abschließend.
Die 1. Etappe hatte die Niederländerin Kirsten Wild (Argos-Shimano) im Sprint vor ihrer Landsfrau Ellen van Dijk (Specialized lululemon) gewonnen.
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