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17.04.2013 | (rsn) – Alberto Contador (Saxo-Tiunkoff) muss weiter auf seinen zweiten Saisonsieg warten. Der Spanier, als einer der Favoriten in die 77. Auflage des Flèche Wallonne gegangen, musste sich nach 205 Kilometern von Binche zur berühmten Mauer von Huy mit Rang 33 zufrieden geben. Am Ende des 1,3 Kilometer langen Schlussanstiegs wies Contador deutliche 40 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann Daniel Moreno (Katusha) auf.
„Es fiel mir heute schwer, in meinen Rhythmus zu kommen. Ich weiß nicht, ob es Müdigkeit ist oder weil ich eine Rennpause hatte”, zeigte sich der Madrilene nach dem Rennen etwas ratlos und fügte Worte an, die man von einem der besten Kletterer der Welt nur ganz selten hört: „Im letzten Anstieg hatte ich nicht die Beine, um zu attackieren, weshalb ich beschloss, in gleichmäßigem Tempo zu klettern und meine Kräfte für Sonntag aufzusparen. Ich hoffe, dass ich mich nach ein paar Tagen Erholung dann besser fühle.“
Auch für den Rest des Teams lief es nicht besser. Bester Saxo-Tinkoff-Fahrer war der Tscheche Roman Kreuziger auf Platz 17. Für den Gewinner des Amstel Gold Race erwies sich die Mur als zu steil, um mit den leichten Kletterern mithalten zu können. „Roman war zwar in einer guten Position, aber ihm fehlt die Explosivität, die in einem solchen Anstieg nötig ist“, kommentierte Sportdirektor Philippe Mauduit Kreuzigers Auftritt.
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