Giro: Italiener hätte beinahe vom Massensturz profitiert

Canola fehlten 200 Meter zum Etappensieg

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Marco Canolo (Bardiani Valvole - CSF Inox) | Foto: ROTH

09.05.2013  |  (rsn) - Nur gut 200 Meter fehlten Marco Conalo auf der 5. Etappe des Giro d`Italia, um für sein Bardiani Valvole-CSF Inox-Team den zweiten Tagessieg in Serie einzufahren. Der 24-Jährige, der das Feld 800 Meter vor dem Ziel in die letzte Kurve geführt hatte, profitierte dabei vom Sturz des Slowenen Luca Mezgec (Argos-Shimano), der direkt hinter ihm zu Fall kam, wodurch eine deutliche Lücke entstand.

Doch konnte sein Teamkollege Enrico Battaglin am Vortag den größten Erfolg seiner Karriere feiern konnte, so wurde Canola auf den letzten 200 Metern allerdings noch von John Degenkolb (Argos-Shimano) gestellt und letztlich auf Rang zwölf durchgereicht.

„In meinen Gedanken wurde schon ein Traum wahr. Nach dem Sturz hinter mir habe ich alles gegeben, was ich hatte. Ich dachte, dass ich gewinnen könnte, aber die letzten Meter zum Ziel waren für mich dann doch zu schwer, so dass mich die Verfolger doch noch ein- und überholen konnten", so Canola.

Der Bardiani-Profi zeigte sich zwar enttäuscht, gab sich zugleich aber auch kämpferisch und kündigte einen erneuten Versuch an: VEs ist sehr schade, dass es nicht geklappt hat, da das Team wieder toll gefahren ist. Ich werde es in den nächsten Tagen wieder probieren."

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