Giro-Titelverteidiger früh im Hintertreffen

Hesjedal: „Kein schlechter Tag, nur ein schlechter Moment"

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Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) | Foto: ROTH

13.05.2013  |  (rsn) – Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) hat im Kampf um seinen zweiten Giro-Sieg in Folge am Sonntag einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Der Kanadier kassierte beim Sieg des Russen Maxim Belkov (Katusha) 66 Sekunden Rückstand auf die anderen Favoriten, nachdem er im Finale an einem Berg der 4. Kategorie abgehängt wurde.

So findet sich der Garmin-Kapitän am ersten Ruhetag nur auf Platz elf der Gesamtwertung wieder – mit bereits 3:11 Minuten Rückstand auf Vincenzo Nibali (Astana), dem momentan Führenden bei der 96. Italien-Rundfahrt.

„Das war kein schlechter Tag, sondern nur ein schlechter Moment“, kommentierte Hesjedal gegenüber cyclingnews.com das Ergebnis der 9. Etappe. „Ich habe schon am Berg davor gemerkt, dass ich keine Kraft in den Beinen hatte.“

Eine Erkrankung als Ursache schloss der Titelverteidiger aus. „Vielleicht hat mir mein Hintern noch vom Zeitfahren etwas wehgetan“, so Hesjedal, der im Anstieg sein eigenes Tempo fuhr und auf den letzten Kilometern versuchte, den Schaden zumindest in Grenzen zu halten.

Entmutigen lassen wollte sich Hesjedal durch den gestrigen Tiefschlag allerdings nicht. „Wäre es ein zehn Kilometer langer Berg gewesen, dann wäre die Gesamtwertung wohl vorbei. Außerdem habe ich mich ansonsten den Tag über recht gut gefühlt. Man muss die Dinge einfach von der positiven Seite aus betrachten", meinte er zuversichtlich.

 

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