38. Thüringen-Rundfahrt der U23: Flakemore gewinnt Zeitfahren

Herklotz ist Gelb wieder los, van Baarle neuer Gesamtführender

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Dylan van Baarle (Rabobank Development)ist neuer Spitzenreiter der 38. Thüringen-Rundfahrt der U23. | Foto: ROTH

13.06.2013  |  (rsn) – Nach zwei Tagen im Gelben Trikot hat Silvio Herklotz (Team Stölting) die Spitzenposition der 38. Thüringen-Rundfahrt der U23 wieder abgeben müssen. Im 28,4 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Streufdorf reichte es am Donnerstag für den Deutschen U23-Meister nur zu Rang 17, wodurch Herklotz bis auf Rang neun des Gesamtklassements zurückfiel. Damit bleibt er aber bester deutscher Fahrer.

Neuer Träger des Gelben Trikots ist der Niederländer Dylan van Baarle (Rabobank Development), der nun die Gesamtwertung mit drei Sekunden Vorsprung auf den Dänen Lasse Normann Hansen (Blue Water) anführt.

Den Tagessieg auf der 5. Etappe sicherte sich der Australier Campbell Flakemore (Nationalteam) mit 16 Sekunden Vorsprung auf seinen Mannschaftskameraden Damien Howson, der sich auf Rang drei der Gesamtwertung verbesserte. Weitere zwei Sekunden hinter Howson kam van Baarle auf den dritten Platz des Zeitfahrens, gefolgt von Hansen (+0:32).

„Ich mag Zeitfahren, dieses An-die-Grenzem-Gehen, auch wenn ich in meiner Laufbahn noch nicht so viele davon gewonnen habe“, sagte Flakemore im Ziel. „Und ich freue mich über diesen Sieg sehr, weil die Konkurrenz doch sehr stark ist, hier in Thüringen.“ Adam Phelan komplttierte als sechster den überragenden Aftritt der starken Australier.

Wieder nichts wurde es mit dem erhofften Etappensieg für das heimische Thüringer Energie Team. Der Deutsche U23-Zeitfahrmeister Jasha Sütterlin musste sich 44 Sekunden hinter Flakemore mit Rang fünf begnügen. Sein Teamkollege Maximilian Schachmann, der gestern als Ausreißer beeindruckte, schaffte es noch auf Rang zehn und verbesserte sich auch im Gesamtklassement vom 23. auf den zehnten Platz.

„Es hätte besser laufen können, ich habe mich nicht hundertprozentig fit gefühlt“, sagte Jasha Sütterlin nach dem Rennen, „aber ich habe alles gegeben.“ Auch Schachmann war trotz großen Kampfes nicht ganz zufrieden. „Es wäre mehr möglich gewesen, aber der Soloritt von gestern steckte mir noch in den Knochen. Außerdem war es heute extrem windig“, meinte er im Ziel.

Beim Team Stölting zeigte man sich weder sonderlich überrascht noch enttäuscht über den Verlust des Gelben Trikots. „Das macht nichts, Silvio ist noch jung, er hat alle Zeit, sich zu entwickeln“, meinte Herklotz' Sportlicher Leiter Jochen Hahn.

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