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18.02.2014 | (rsn) - Heute ging es also los - die 1. Etappe der Tour of Oman stand an. Nach den drei ruhigeren Tagen fiel es mir schon fast schwer, wieder in den Rundfahrt-Rhythmus reinzufinden.
Der Tag startete bereits um 7.00 Uhr mit dem Frühstück. Grund dafür war ein zweistündiger Transfer, der um 8.30 Uhr am Hotel im Konvoi zum Startort losging.
Dor (As Suwayq Castle) angekommen, war klar, dass das Rennen heute nicht von Anfang an vom Wind geprägt sein würde. Der Start war weitaus entspannter als in Qatar, somit konnte sich auch kurz nach der offiziellen Freigabe des Rennens eine vier Mann starke Spitzengruppe vom Feld absetzen. Die Ausreißer konnten einen maximalen Vorsprung von 5:45 Minuten herausfahren, allerdings hatte sich Lotto recht schnell dazu entschlossen, die Verantwortung zu übernehmen, um André Greipel alle Möglichkeiten offen zu halten.
25 Kilometer vor dem Ziel wurde es dann ernst. Wie letztes Jahr kam dort ein Richtungswechsel nach rechts in Richtung Osten mit Wind aus Norden, was zu einer Windkantensituation führte. Das Feld teilte sich schnell in drei Gruppen, wobei es 15 Kilometer vor dem Ziel wieder zusammenlief und alle Sprinter dann auch vorne waren.
Mein Job war es heute, das Finale für Sam Bennett mit vorzubereiten, was eigentlich gut funktioniert hat. Leider waren wir nach einem Kreisverkehr zwei Kilometer vor dem Ziel auf der rechten Seite eingebaut und konnten uns aus der Position nicht mehr so recht befreien, da der Wind auch von links kam. Am Ende hieß es Sieg für Greipel vor Howard und Ruffoni.
Morgen geht es dann zur 2. Etappe, etwas welliger als heute, aber auch als Flachetappe deklariert. Da werden wir hoffentlich noch einmal die Chance haben, uns im Sprint zu zeigen. Die Beine und die Stimmung im Team sind jedenfalls sehr gut. Das lässt hoffen und so macht das Ganze auch richtig Spaß.
Bis morgen
Euer Schilli
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