Österreicher kehrt in seine Heimat zurück

Konrad: Die WorldTour bleibt das Ziel

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Patrick Konrad (hier im Trikot von Etixx) fährt 2014 für das Team Gourmetfein) | Foto: ROTH

20.02.2014  |  (rsn) – Während sich Daniel Paulus dazu entschieden hat, das Team Gourmetfein zu verlassen, um sich im Ausland für einen Profivertrag zu empfehlen (radsport-news.com berichtete), geht sein Landsmann Patrick Konrad den umgekehrten Weg. Der 23-jährige Österreicher kehrte nach einem Jahr beim in Tschechien lizenzierten Team Etixx - der Farmmannschaft von Omega Pharma Quick Step - in seine Heimat zurück und heuerte beim Team Gourmetfein an.

„Natürlich habe ich, auch wenn ich nicht mehr in der U23 Kategorie unterwegs sein werde, mit dem Traum, den Sprung in die WorldTour zu schaffen, noch nicht abgeschlossen. Ich glaube, dass das Team Gourmetfein mir dafür die besten Strukturen bietet um diesen Traum zu verwirklichen“, kommentierte Konrad gegenüber radsport-news.com seinen Wechsel.

Eine wichtige Komponente dabei war Andreas Grossek, der Sportliche Leiter seines neuen Arbeitgebers. „Mit ihm hatte ich schon zu meiner Zeit als Juniorenfahrer, als ich für sein Nachwuchsteam fuhr, ein gutes Verhältnis. Deshalb freue ich mich, wieder unter seinen Fittichen fahren zu dürfen. Er kennt mich und meine Fahrweise, davon möchte ich im heurigen Jahr profitieren“, erklärte Konrad, der  derzeit in Kroatien ein Trainingslager absolviert.

Nachdem er bereits beim GP Costa degli Etruschi (Kat. 1.1) in Italien sein erstes Rennen der Saison bestritt und dort mit dem Hauptfeld ins Ziel kam, könnte es am Sonntag beim GP Izola (Kat. 1.2) auch mit einem guten Ergebnis klappen. „Derzeit läuft es sehr gut, ich freue mich auf die kommenden Rennen“, meinte er zuversichtlich.

In Bestform möchte Konrad im Sommer bei der Österreich-Rundfahrt am Start stehen. „Leider müssen wir uns wie alle anderen österreichischen Continental-Teams zuerst noch fafür qualifizieren. Daher werden wir uns bei den ersten Rennen auch darauf konzentrieren müssen“, so Konrad, der deshalb auch bei den frühen heimischen Rennen Akzente setzen will.

 

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