Matzka Fünfter in De Panne

Modolo jubelt erneut, Kittel vermasselt den Sprint

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Sacha Modlo (Lampre-Merida) gewinnt die 3. Etappe der Drei Tage von De Panne. | Foto: Cor Vos

03.04.2014  |  rsn) – Sacha Modolo (Lampre-Merida) hat seinem gestrigen Sieg bei den Drei Tagen von De Panne (2.HC) am Donnerstag einen weiteren folgen lassen. Der 26 Jahre alte Italiener verwies am Vormittag auf der 3. Etappe über 109,7 Kilometer mit Start und Ziel in De Panne im Massensprint knapp den Italiener Andrea Guardini (Astana) auf den zweiten Platz und konnte seinen sechsten Saisonsieg verbuchen.

Dritter wurde der Niederländer Kenny van Hummel (Androni-Giocattoli). Ein Achtungszeichen setzte Ralf Matzka (NetApp-Endura), der als bester deutscher Fahrer hinter dem Belgier Kenneth Vanbilsen (Topsport Vlaanderen) Rang vier belegte, gefolgt von dessen Landsmann und Teamkollegen Michael Van Staeyen, dem Italiener Nicola Ruffoni (Bardiani-CSF) und Mailand-San Remo-Gewinner Alexander Kristoff (Katusha).

Marcel Kittel (Giant-Shimano) spielte im Finale keine Rolle und ging damit bei den „Driedaagse“ leer aus. „Ich kann nicht sagen,wann ich das letzte Mal derart enttäuscht war. Ich habe mich stark wie Hulk gefühlt, hab’s dann aber vermasselt“, twitterte der 25-Jährige selbstkritisch unmittelbar nach dem Rennen.

Der Belgier Gert Steegmans (Omega Pharma-Quick Step) behauptete seine Gesamtführung. Auf Platz zwei rückte mit drei Sekunden Rückstand Vanbilsen vor, nachdem der bisherige Zweite Oscar Gatto (Cannondale) ebenso wie der Franzose Arnaud Démare (FDJ.fr) nicht mehr zur Etappe angetreten war. Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick Step), Favorit auf den Gesamtsieg, folgt auf Position drei, fünf Sekunden hinter Steegmans.

Die Entscheidung fällt am Nachmittag in einem Einzelzeitfahren über 14,3 Kilometer, das ebenfalls in De Panne ausgetragen wird.

Die Belgier Joren Segers, Jaap De Man (beide Team 3M) und Stijn Steels (Topsport Vlaanderen), der Südafrikaner Jay Robert Thomson (MTN – Qhubeka) und der Niederländer Martijn Maaskant (UnitedHealthcare) bildeten die Gruppe des Vormittags, die sich nach etwa 20 Kilometern aus dem Feld gelöst hatte.

Das gestattete den Ausreißern jedoch nie mehr als drei Minuten an Vorsprung, vor allem Omega Pharma, Giant-Shimano und Lampre sorgten dafür, dass der Rückstand zwölf Kilometer vor dem Ziel fast aufgeholt worden war. Segers und Thomson wehrten sich am längsten gegen die Verfolger, doch kurz nach der ersten Zieldurchfahrt war es auch um die beiden geschehen.

Eine kurz darauf folgende Konterattacke von Segers Teamkollegen Michael Vingerling blieb ebenfalls erfolglos, knapp fünf Kilometer vor dem Ziel verschwand auch der Belgier wieder im Feld, in dem es in der Sprintvorbereitung zu einem Sturz kam, bei dem mehrere Fahrer zu Boden gingen.

Giant-Shimano machte es im Gegensatz zur gestrigen Etappe diesmal besser und übernahm auf den letzten Kilometern die Spitzenpositionen, allerdings immer wieder bedrängt von Lampre-Merida, das sich auch durchsetzte und Kapitän Modolo auf den Schlusskilometer lotste. Hier hatte Kittel war eine ausgezeichnete Position unmittelbar hinter dem Italiener, doch als es durch die letzte Kurve ging, war vom Erfurter nichts mehr zu sehen – Kittel wurde schließlich auf Rang 51 geführt.

Anders als gestern, als er einen ungefährdeten Sieg einfuhr, hatte Modolo diesmal schwer zu kämpfen, um sich den stark aufkommenden Guardini vom Leib zu halten. Es gelang dem Lampre-Kapitän knapp, so dass sich sein Landsmann mit Platz zwei zufrieden geben musste.

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