Schweizer will beim Heimspiel auf`s Podium

Tour de Romandie: Frank setzt sich ein neues Ziel

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Mathias Frank (IAM) | Foto: Cor Vos

03.05.2014  |  (rsn) – Vor Beginn der Tour de Romandie hatte Mathias Frank (IAM) im Gespräch mit radsport-news.com aus seiner Zielsetzung keinen Hehl gemacht. Ein Platz unter den ersten Fünf sollte beim Heimspiel schon herausspringen. Nach der Königsetappe rangiert der Schweizer auf jenem fünften Rang. Damit will sich der 27-Jährige nun aber nicht mehr zufriedengeben.

„Ich möchte die Rundfahrt auf dem Podium beenden“, kündigte Frank am Samstag an. Die beidenErstplatzierten, Simon Spilak (Katusha) und der Brite Chris Froome (Sky) scheinen vor den letzten beiden Etappen uneinholbar. Der Slowene im Gelben Trikot hat 1:10 Minuten Vorsprung auf Frank, Toursieger Froome 1:09 Minuten.

Aber zumindest der dritte Platz ist noch in Reichweite, denn Weltmeister Rui Costa (Lampre-Merida) und der Italiener Vinceno Nibali (Astana) nur acht beziehungsweise vier Sekunden vor dem IAM-Kapitän.„Ich weiß aber auch, dass vor mir sehr starke Fahrer rangieren", schränkte Frank ein.

Dass er überhaupt noch in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen kann, hat er ein Stück weit auch seinem Team zu verdanken, dass ihm am Freitag in einer brenzligen Anfangsphase beistand. „Am Anfang hatte ich keine guten Beine und alle Jungs haben mir geholfen und mich bei den ersten Aufstiegen, welche in hohem Tempo gefuhren wurden, unterstützt“, erklärte Frank, der dann aber immer besser in Schwung kam, im Finale selbst noch Akzente setzen konnte und als Sechster in Aigle ankam.

Den Rückstand auf das Podium muss Frank im abschließenden Einzelzeitfahren von Neuchâtel gutmachen, denn heute steht wohl die einzige Sprinteretappe an. Dass er sich im Zeitfahren deutlich bessert hat, zeigte Frank in dieser Saison vor allem auf kürzeren Distanzen. Nun muss der Kletterspezialist seine Qualitäten auch über eine längere Strecke zeigen.

Allerdings muss Frank auch ein Auge auf die im Gesamtklassement knapp hinter ihm folgenden Konkurrenten haben.  Denn mit dem Spanier Benat Intxausti (Movistar) und vor allem dem Dänen Jakob Fuglsang (Astana) liegen zwei gute Zeitfahrer lediglich drei beziehungsweise vier Sekunden hinter dem IAM-Kapitän, der im ungünstigsten Fall seinen fünften Platz auch noch verlieren könnte.

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