50. Türkei-Rundfahrt: Yates behauptet Führung

Viviani sprintet in Izmir zu seinem zweiten Etappensieg

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Elia Viviani (Cannondale) gewinnt die 7. Etappe der Türkei-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos

03.05.2014  |  (rsn) – Elia Viviani (Cannondale) hat am vorletzten Tag der 50. Türkei-Rundfahrt zum zweiten Mal zugeschlagen. Der 24 Jahre alte Italiener gewann am Samstag die 7. Etappe über 136,3 Kilometer von Kusadasi nach Izmir im Massensprint vor seinem Landsmann Andrea Guardini (Astana) und dem Briten Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step).

Auf den Plätzen vier bis sechs folgten der Belgier Kris Boeckmans (Lotto Belisol), der Niederländer Theo Bos (Belkin) und Kristian Sbaragli (MTN-Qhubeka). Bester deutscher Fahrer war Robert Förster (UnitedHealthcare) auf Rang 13.

Vor der abschließenden Etappe, die am Sonntag in Istanbul ausgetragen wird, behauptete der Brite Adam Yates (Orica-GreenEdge) seine knappe Führung von einer Sekunde vor dem Esten Rein Taaramae (Cofidis). Rang drei belegt mit 39 Sekunden Rückstand dessen französischer Teamkollege Romain Hardy (+0:39).

In der Punktewertung verkürzte Viviani seinen Rückstand auf den weiter führenden Cavendish auf neun Punkte. Das Bergtrikot trägt weiter der für die Niederländischen Antillen startende Marc de Maar (UnitedHealthcare). Cofidis behauptete seine Führung in der Teamwertung.

Bei der 180-Grad-Kurve knapp zwei Kilometer vor dem Ziel sah es nicht nach einem weiteren Sieg für Viviani aus, denn in Folge eines Massensturzes verlor er den Kontakt zu Cavendish, dessen Sprintzug auch diesmal wieder das Geschehen unter Kontrolle zu haben schien. Doch auch der Brite hatte Mühe, im allgemeinen Durcheinander den Anschluss an seine Helfer wiederherzustellen. Viviani zog zunächst an Cavendishs Anfahrer Alessandro Petacchi und schließlich auch noch am Träger des Blauen Trikots vorbei, der letztlich hinter Guardini sogar nur den dritten Platz belegte.

„Auf die Art und Weise habe ich noch nie gewonnen”, kommentierte Viviani seinen dritten Sieg in diesem Jahr. „Das war viel schwerer als bei meinem letzten Sieg, weil so viele Fahrer auf dem Boden lagen und viele Meter zwischen mir und Cavendish waren.“

Dominiert wurde die Etappe von den drei Ausreißern Wesley Sulzberger (Drapac), Piotr Gawronski (CCC Polsat) und Wesley Kreder (Wanty-Groupe Gobert), die aber rund zehn Kilometer vor dem Ziel wieder im Feld verschwunden waren, in dem kurz darauf Omega Pharma-Quick Step in altbekannter Manier das Kommando übernahm.

Die Mechanismen funktionierten auch diesmal wieder und Cavendish schien auf bestem Wege zu seinem vierten Sieg in der Türkei – doch dann sorgte der Sturz in der letzten Kurve für Chaos, aus dem schließlich Viviani als Sieger hervor ging.

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