Straβenkriterium in Liegnitz

Szlakiem Grodow Piastowskich: Bartlomiej Matysiak im Gelben Trikot

08.05.2014  |  (rsn) – Im Straβenkriterium in Liegnitz, mit dem die 49. Auflage der polnischen Rundfahrt Szlakiem Grodow Piastowskich (Kat. 2.1) begann, holte sich Bartlomiej Matysiak das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Der 30-jährige Pole vom Team CCC Polsat gewann im Endspurt vor seinem Landsmann Eryk Laton (BDC-Marcpol). Nach Punkten entschied das Kriterium dessen Mannschaftskollege Pawel Bernas für sich, der auf der 32 Kilometer langen Strecke am aktivsten fuhr und auf den 20 Runden (je 1,6 km) die meisten Punkte sammeln konnte.

Jeder Punkt war dem Veranstalter übrigens zehn Euro wert. Schon nach der Hälfte der Distanz wies Bernas zehn Zähler auf und er musste seinen Vorsprung nur bis ins Ziel retten. Die Ergebnisse des Straβenrennens, das am Donnerstagabend ausgetragen wurde, gehen nicht in das Gesamtklassement der Rundfahrt ein. Das Kriterium diente nur dazu, Trikots in den jeweiligen Wertungen zu verteilen.

Somit wird zu der morgigen 1. Etappe von Schweidnitz/Swidnica nach Dzierzoniow der Tscheche Vojtech Hacecky (Dukla Prag) im blauen Trikot des Punktbesten antreten. Laton wird sich das hellblaue Trikot des besten Nachwuchsfahrers und der 20-jährige Deutsche Yurij Vasyliv (Team Stölting) das Trikot des besten Kletterers überstreifen. Ob er allerdings die Führung auf der ersten und einzigen Bergetappe der Rundfahrt wird behaupten können, ist fraglich, zumal der polnische Zweitdivisionär CCC Polsat beim Heimspiel alles auf den Tagessieg setzen wird.

Mit Davide Rebellin, Tomasz Marczynski oder Marek Rutkiewicz verfügt Manager Piotr Wadecki über erfahrene Bergspezialisten. Rutkiewicz hat schon zwei Mal Grody gewonnen, Rebellin war im Vorjahr Gesamtzweiter, die Etappe nach Dzierzoniow beendete er als strahlender Sieger.

Im Streckenprofil der 1. Etappe (156,7 km) finden sich sieben Bergwertungen, fünf davon der 1. Kategorie. Zwei Mal werden die Rennfahrer den Anstieg zum Walim-Pass in Angriff nehmen müssen. Vor allem die letzte Kletterpartie 15 Kilometer vor dem Ziel wird entscheidend sein. Wer auf dem Gipfel des Passes mit Verspätung ankommt, der muss in der langen Abfahrt volles Risiko gehen.

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