Beim Giro bisher glücklos

Team Sky: Ein Etappensieg bleibt das Ziel

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Dario Cataldo (Sky/.re.) musste sich auf der 15. Giro-Etappe seinem Landsmann Enrico Battaglin (Bardiani-CSF) geschlagen geben. | Foto: Cor Vos

25.05.2014  |  (rsn) – Beim vergangenen Giro d’Italia konnte das Sky-Team noch den zweiten Platz von Rigoberto Uran bejubeln. Der Kolumbianer fährt mittlerweile für Omega Pharma-Quick Step und trägt das Rosa Trikot der 97. Italien-Rundfahrt. Davon sind die Briten nicht nur meilenweit entfernt – zumal die Teamleitung hat nicht auf Richie Porte bauen können, der vor dem Rennen als Kapitän vorgesehen war, seine Teilnahme aber aus gesundheitlichen Gründen hatte absagen müssen.

Deshalb hatte Sky seine Strategie umgestellt und auf Etappensiege gesetzt. Die Voraussetzungen schienen gut, denn für den Giro-Aufgebot wurden prominente Fahrer wie Edvald Boasson Hagen, Ben Swift, Dario Cataldo oder Konstantin Siutsou nominiert. Doch vor dem dritten und letzten Ruhetag wartet das Team noch auf ein Erfolgserlebnis. Gestern wäre es fast soweit gewesen, als Cataldo sich auf der 14. Etappe denkbar knapp im Zielsprint seinem Landsmann Enrico Battaglin (Bardiani-CSF) geschlagen geben musste.

Und auf der heutigen 15. Etappe sah es auf den letzten Kilometern gut für Philipp Deignan aus. Der Ire hatte im oberen Teil des Schlussanstiegs nach Montecampione attackiert und 20 Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Das reichte allerdings nicht, und am Ende musste sich der 30-Jährige mit Rang 14 begnügen.

„Philipp hat heute einen wirklich guten Job gemacht“, lobte ihn sein Sportlicher Leiter Dario Cioni, der dem Kletterspezialisten noch mehr bei diesem Giro zutraut. „Seine Form wird besser, je länger das Rennen dauert“, meinte der ehemalige Profi, der weiter die Vorgabe machte: „Der Etappensieg bleibt unser Ziel.“

Das wird allerdings ohnw Siutsou geschehen. Der erfahrene Weißrusse musste nach einem Sturz am Samstag aufgeben – was in den bisherigen Giro-Verlauf passt, in dem Sky alles in allem glücklich agierte. Eine gute Nachricht gab es dann doch, denn Siutsou kam ohne die befürchteten Knochenbrüche davon.

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