Zweiter auf 2. Tour-Etappe

Van Avermaet: Kostete einmal Zögern das Gelbe Trikot?

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Greg Van Avermaet (BMC) im Zile der 2. Tour-Etappe | Foto: Cor Vos

07.07.2014  |  (rsn) – Auch wenn es nicht zum Etappensieg langte, so kann das BMC-Team mit dem zweiten Tag der 101. Tour de France doch zufrieden sein. Greg Van Avermaet wurde in Sheffield Zweiter hinter Vincenzo Nibali (Astana), Teamkollege Tejay van Garderen belegte den neunten Platz – und Marcus Burghardt zeigte sich kurzzeitig als Ausreißer.

Doch Van Avermaet hatte sich auf der Etappe mit Klassikerprofil mehr vorgenommen und ausgerechnet, wie er später betonte. „Diese Etappe kam mir wirklich entgegen. Es war ein großes Ziel für mich, schade, dass es nicht für den Sieg gereicht hat. Ich habe mich an den Anstiegen richtig gut gefühlt. Am Ende war es mit den Attacken etwas taktisch. Aber ich habe ein gutes Rennen absolviert und einen guten Sprint hingelegt. Es wäre ein noch schönerer Tag gewesen, wenn ich gewonnen hätte und in Gelb fahren hätte können", sagte der Belgier, der nun Rang drei im Gesamtklassement belegt, nur zwei Sekunden hinter Nibali, der das Gelbe Trikot trägt.

Zeitgleich mit Van Avermaet folgt van Garderen auf Rang neun, was Sportdirektor Max Sciandri zum Kommentar veranlasste: „Das ist gut für unsere Moral - für Greg und Tejay. Tejay braucht kleine Bestätigungen und er war bei Froome.“

Im Fall von Van Avermaet wäre nach Sciandris Ansicht sogar noch mehr möglich gewesen – und zwar in dem Moment, als der spätere Etappensieger seine erste Attacke setzte. „Greg hat das erste Mal, als Nibali ging, gezögert. Das hätte sonst gut werden können, aber immerhin ist er noch sehr guter Zweiter geworden“, meinte der Brite.

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