Degenkolb: „Können weiter auf unsere Helfer zählen"

Fußball-Frieden bei Giant-Shimano, weil Holland rausflog

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Giant-Shimano bei der 1010. Tour de France | Foto: Cor Vos

13.07.2014  |  (rsn) - Argentiniens Torwart Sergio Romero sei Dank! Der Frieden im Team Giant-Shimano bleibt beim heutigen WM-Finale gewahrt. Denn fast hätte der Fußball die holländisch-deutsche Equipe entzweit. Fünf Holländer und die beiden Deutschen Marcel Kittel und John Degenkolb wären im Endspiel Gegner gewesen.

„Gut, dass Argentinien und nicht Holland im Endspiel steht. Da können Marcel Kittel und ich weiter auf unsere Helfer zählen", scherzte John Degenkolb trotz der Schmerzen im geprellten Po.

Auch der dreimalige Etappensieger Marcel Kittel stimmt in den Flachs ein: „Unsere holländischen Team-Kollegen haben ja jetzt auch Zeit, uns (Kittel meint die deutschen Fußballer, d.Red.) die Daumen zu drücken, nachdem ihre Mannschaft ausgestiegen ist. Alles wird gut!"

„Ich werde natürlich mitfiebern und wünsche mir, dass wir den Pokal nach Hause holen, nach Deutschland holen. Das wäre eine supergeile Sache. Das würde die Euphorie noch einmal ins Unendliche steigern", vermutete Kittel.

 „Sieben Tore (er meint das 7:1 gegen Brasilien, d. Red.) oder Null Tore (Argentinien kam erst im Elfmeterschießen weiter, d.Red.), das ist natürlich schon ein Unterschied. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Deutschen den Titel holen, wenn sie nur annährend so spielen wie im Halbfinale. Dann lassen sie den Argentiniern natürlich keine Chance", ergänzte Degenkolb.

Auch André Greipel (Lotto-Belisol) lässt die WM nicht kalt: „Die Etappe am Sonntag wird ziemlich schwer und ich hoffe, dass ich nicht zu kaputt bin. Aber ich werde natürlich gucken. Ich hoffe nur, dass die deutsche Mannschaft nicht zu euphorisch ist. Das hat man ja nach dem Portugal-Spiel gesehen, dass man dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht wurde. Nach 1990 jetzt 2014 wieder Weltmeister zu werden wäre eine schöne Sache", sagte der Gewinner der 6. Tour-Etappe von Arras nach Reims zur ARD.

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