Clarke kämpferischster Fahrer, Albasini wird Vierter

Tour: Orica-GreenEdge fehlt noch ein Stück zur Vorjahresbilanz

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Simon Clarke (Orica-GreenEdge) wurde in Saint-Etienne zum kämpferischsten Fahrer gewählt. | Foto: Cor Vos

17.07.2014  |  (rsn) – Etappensiege, Gelbes Trikot - im vergangenen Jahr war das Team Orica-GreenEdge eines der erfolgreichsten bei der Tour. In diesem Jahr will es bei den Australiern allerdings noch nicht so recht nach Plan laufen.

Auch am Donnerstag zählte der Rennstall auf der 12. Etappe zu den Aktivposten und wurde zumindest durch die Auszeichnung des kämpferischsten Fahrers des Tages entschädigt, die an den Australier Simon Clarke ging. Dieser hatte das leicht wellige Teilstück bis fünf Kilometer vor dem Ziel geprägt, dann aber wurde auch er gemeinsam mit den beiden Europcar-Profis Pierriq Quemeneur und Cyril Gautier vom Feld eingeholt.

„Wir haben heute alles getan, was in unserer Macht stand. Wir können nur so weitermachen und irgendwann wird es sich auszahlen“, bilanzierte der Sportliche Leiter Matt White.

Er hatte gehofft, dass nach dem Zusammenschluss Simon Gerrans in den Sprint würde eingreifen können, doch der australische Meister war wie etwa auch André Greipel (Lotto Belisol) vier Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt, der ihn aller Chancen beraubte.

Dass am Ende dennoch ein vierter Etappenrang heraussprang, hatte die Mannschaft dem Schweizer Michael Albasini zu verdanken, der im Sprint mit reinhielt und einige schnelle Leute hinter sich lassen konnte. „Michaels Leistung war nicht gut genug, um die besten Sprinter der Welt zu schlagen, aber es war doch ein mehr als nur solider Sprint“, so White abschließend.

 

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