Nach Beratungen mit Rechtsanwälten

Astana kündigt für den Nachmittag eine Erklärung an

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Vincenzo Nibali (li.) und Alexander Winokurow nach dem Tour-Sieg des Italieners im Juli 2015 | Foto: Cor Vos

27.02.2015  |  (rsn) – Auf die Nachricht vom drohenden Lizenzentzug wird das Astana-Team nach Absprache mit seinen Anwälten am Nachmittag mit einer Pressemitteilung reagieren. Wie der kasachische Rennstall auf Anfrage von cyclingnews.com erklärte, sei man am gestrigen späten Abend darüber informiert worden, dass der Radsportweltverband bei der zuständigen Lizensierungskommission die Wegnahme der WorldTour-Lizenz beantrage.

Offensichtlich beruft sich der Weltverband dabei auf neue Erkenntnisse aus den Doping-Untersuchungen der Staatsanwaltschaft von Padua, in die auch diverse Astana-Fahrer verwickelt sein sollen. Als die UCI dem Astana-Team Ende des vergangenen Jahres - unter Auflagen – die WorldTour-Lizenz erteilte, hatte sie noch keinen Zugriff auf die Dokumente der italienischen Ermittler.

Doch bei dem vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Lausanne durchgeführtem Audit-Verfahren, dem sich das Team unterziehen musste, lagen die Unterlagen vor. Offensichtlich wiegen die darin enthaltenen Informationen so schwer, dass die UCI die der Lizenzerteilung zugrunde liegenden Kriterien als überholt ansah.

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