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07.07.2015 | (rsn) - Auch wenn - oder sollte man sagen weil - er sein Gelbes Trikot nach einem Tag wieder abgeben musste, war die 4. Etappe der Tour de France ganz nach dem Geschmack von Chris Froome (Sky). Der Brite meisterte mit Hilfe seiner Teamkollegen die sieben Pavé-Sektoren problemlos und kam ohne Zeitverlust in Cambrai ins Ziel. „Die Erleichterung ist riesengroß“, gestand Froome hernach ein.
Nur Tony Martin (Etixx-Quick-Step), dem er am Montag das Gelbe Trikot noch vor der Nase weggeschnappt hatte, war im Finale enteilt und löste Froome an der Spitze der Gesamtwertung ab. „Glückwunsch an Tony. Er hat das Gelbe Trikot wirklich verdient. Er hätte es gestern schon verdient gehabt. Im Hochgebirge ist er für mich keine Gefahr, von daher gebe ich Gelb lieber an ihn ab als an einen direkten Kontrahenten“, eklärte Froome, der aber auch betonte. „Wir sind jetzt in einer prima Ausgangslage“.
Denn gegenüber seinen Kontrahenten büßte er keine Zeit ein und da Sky nun das Gelbe Trikot erst mal los ist, steht man auf den bevorstehenden Etappen nicht in der Verantwortung, die Nachführarbeit im Feld leisten zu müssen. So können sich Froomes Helfer schonen. Das haben sie nach dem Ritt über die 13 Kilometer Kopfsteinpflaster sicher auch dringend nötig.
Vor allem Geraint Thomas gab alles, lotste den Toursieger von 2013 glänzend über die Gefahrenzonen der Etappe und wich bis zum Schluss nicht von Froomes Seite. „Ich hatte Thomas bei mir und er hat einen super Job gemacht. Ich habe ihm gesagt, komm, wir zeigen denen, dass wir richtig stark sind“, spielte Froome auf die Attacke im letzten Sektor 13 Kilometer vor dem Ziel an, womit er kurzzeitig Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und Nairo Quintana (Movistar) ins Hintertreffen gebracht hatte.
Doch auch wenn Tinkoff-Saxo die Lücke wieder schließen konnte, war Froome zufrieden. „Ich glaube einige haben ihre Beine schon ordentlich gespürt, und ich habe angefangen, mich wirklich gut zu fühlen", fügte er an.
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