Pannen-Anreise ins Hotel am Vuelta-Ruhetag

Froome: „Ich bin nicht in der Form der Tour de France"

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Chris Froome (Sky) kämpft bei der Vuelta noch um seine Top-Form. | Foto: Cor Vos

02.09.2015  |  (rsn) - Auch Chris Froome (Sky) hatte heute vor dem Start gehörigen Respekt vor der 11. Vuelta Etappe mit sechs schweren Anstiegen (insgesamt 5200 Höhenmeter) auf nur 138 Kilometern. „Das wird die härteste Grand Tour Etappe, die ich je gefahren bin“, sagte der Toursieger der Spanischen Zeitung AS.

„Zu den Bergen kommt das Wetter, das wechseln wird. Nach der Hitze der ersten Woche wird es nun um einiges kälter und es kann regnen. Die Folge werden große Abstände und viele Fahrer sein, die ausscheiden werden", fürchtet Froome, der warnt. „Das wird die wichtigste Etappe dieser Vuelta."

Seine Favoriten sind Spitzenreiter Tom Dumoulin (Giant-Alpecin), Fabio Aru (Astana), Esteban Chaves (Orica GreenEdge), Joaquim Rodriguez (Katusha) sowie die Movistars Alejandro Valverde und Nairo Quintana. Sich selbst zahlt er nicht zu den wichtigsten Sieganwärtern. Froome: „Ich bin sehr motiviert aber nicht in der Form der Tour de France."

Hoffentlich klappt die Etappe durch Andorra besser als seine Anreise ins Fürstentum. Sky wollte vom Ziel der 10. Etappe in Castellon nach Andorra fliegen. Doch wegen eines schweren Gewitters musste der Hubschrauber nach 120 Kilometern umkehren und die Mannschaft doch in den Bus umsteigen, der erst nach einem Transfer von sechs Stunden um Mitternacht das Hotel erreichte.

Und auch der Auftakt in die Königsetappe verlief alles andere als nach Wunsch. Schon nach wenigen Kilometern stürzte der Brite, konnte das Rennen aber fortsetzen.

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