Karriereende für Stölting-Duo

Oelerich und Werda wechseln in die Radindustrie

Foto zu dem Text "Oelerich und Werda wechseln in die Radindustrie"
Jan Oelerich (Team Stölting) | Foto: Cor Vos

01.11.2015  |  (rsn) - Mit Jan Oelerich und Max Werda beenden zwei Fahrer vom Team Stölting, das nach der Fusion mit Cult Energy in der kommenden Saison in der zweiten Liga fahren wird, ihre Karriere.

Beide arbeiten nun in der Radindustrie im Vertrieb. Während Werda bei POC beschäftigt ist, ist Oelerich nach seinem Masterabschluss als Wirtschaftsingenieur beim Schweizer Komponentenhersteller DT Swiss angestellt.

"Ein Vollzeit-Job und Radfahren auf professionellem Niveau lässt sich schwer vereinbaren, gerade wenn man frisch verheiratet ist. Leider kam für mich der Aufstieg von Stölting ein Jahr zu spät", sagte Oelerich zu radsport-news.com. Für den 27-Jährigen war die DM in Bensheim Ende Juni das letzte Rennen gewesen. Der drei Jahre jüngere Werda hatte bereits zwei Wochen zuvor bei der polnischen Tour of Malopolska, die er 2014 hatte gewinnen können, seinen letzten Einsatz.

“Jochen Hahn hatte auch Interesse bekundet mich bei Cult Energy-Stölting Group für 2016 unter Vertrag zu nehmen, aber ich habe abgelehnt, da ich mich bei POC bestens aufgehoben fühle und ich selber spüre, dass das meine Welt ist“, so Werda zu radsport-news.com. "Ich hatte eine tolle Zeit bei Stölting und Jochen Hahn hat mich zu großen Erfolgen geführt wie den Triumph in Polen, den deutschen Vizemeister auf der Straße bei der U23, sowie den Bundesliga Sieg in Cadolzburg“, so Werda, der sich wie Oelerich auch für die Unterstützung seines Umfeldes bedankte. "Familie, Freunde und meine Freundin waren immer da, vor allem wenn es mal nicht lief", so Werda abschließend.

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