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11.01.2016 | (rsn) - Alberto Contador hat noch nicht entschieden, ob er in seiner wohl letzten Saison als Radprofi nochmals bei der Vuelta a España 2016 antreten wird. „Eine Teilnahme ist nicht ausgeschlossen, aber ich muss meinen Kopf einschalten und nicht mein Herz“, sagte der Spanier nach der Präsentation der 71. Spanien-Rundfahrt am Samstag in Santiago de Compostela.
Da Contador sich einen dritten Sieg bei der Tour de France als großes Ziel für 2016 auserkoren hat, „wird es sehr schwer, das mit anderen Saisonzielen zu kombinieren. Aber es ist meine Heimat-Rundfahrt und auch das zählt“, fügte der Tinkoff-Kapitän an.
Zudem hat Contador den Ehrgeiz, mit seinem Rennstall in dessen letzten Jahr die Teamwertung des UCI-WorldTour-Rankings zu gewinnen. „Ich möchte, dass es ein wirklich gutes Jahr sowohl für das Team als auch für mich wird“, so der Madrilene.
Die mit insgesamt elf Bergankünften gespickte Route der Vuelta 2016 bezeichnete er „als ganz ähnlich denen aus den vergangenen Jahren, die Top-Namen werden vom Start weg um das Gesamtklassement kämpfen müssen.“
Etappen wie die zum Aubisque könnten „sehr gut für Fahrer wie mich sein“, sagte Contador. Dagegen stünden die Zeitbonifikationen und die „wirklich steilen Bergankünfte“, die ihm nicht entgegen kämen, so Contador, der bei allen seinen bisherigen drei Vuelta-Starts das Rennen siegreich beenden konnte.
Angesichts der erneut sehr berglastigen Strecke sprach Vuelta-Direktor Javier Guillen davon, dass sich diese Streckenführungen in den vergangenen Jahren bewährt hätten. Das Fernsehpublikum etwa würde die Bergetappen besonders mögen. Eine gute Nachricht für alle möglichen Vuelta-Teilnehmer hatte Guillen dann auch noch zu vermelden: „Es gibt weniger Transfers, was besser für die Fahrer ist“, so der Vuelta-Chef.
Video von der Vuelta-Streckenpräsentation 2016:
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