Die 17. Etappe der Vuelta a Espana 2026

Teil 2 im Sprinter-Doppelpack

Von Paul Grosch

Foto zu dem Text "Teil 2 im Sprinter-Doppelpack"
| Foto: Cor Vos

20.08.2026  |  (rsn) – Nachdem sie lange auf ihre Chancen warten mussten, sind die Sprinter auf der 17. Etappe der Vuelta a Espana 2026 wohl gleich noch einmal an der Reihe. Abgesehen von den zwei Zeitfahren weist der Abschnitt mit nur 890 Höhenmetern die geringste Steigung der Spanien-Rundfahrt auf. Die Strecke führt in einer Schleife von Dos Hermanas in die nur 12 Kilometer nördlich gelegene Großstadt Sevilla.

Vom Start aus geht es auf eine Schleife, die gegen den Uhrzeigersinn nach Sevilla verläuft. Nur der Wind könnte auf den langen, exponierten Geraden für Chaos sorgen. Es gibt zwei längere, etwas wellige Abschnitte, die aber keine gravierenden Steigungsprozente aufweisen. Nach 165 Kilometern findet in San José de la Rinconada der Zwischensprint statt.

Danach nähert sich die Strecke von Norden aus Sevilla. Auf einer breiten Straße geht es geradewegs in die Stadt. Nach einigen weiten Kurven führt eine 90-Grad-Linkskurve auf die etwa 1,3 Kilometer lange Zielgerade. Diese macht etwa 400 Meter vor dem Ziel einen leichten Linksbogen. Die Sturzgefahr ist hier aufgrund der unterschiedlichen Fahrlinien der Sprinter hoch. Das Ziel liegt direkt neben der Stierkampfarena der Stadt. Dort sollte es zum zweiten Mal in zwei Tagen zu einem Massensprint kommen.

Die 17. Etappe der Vuelta a España kompakt:

Dos Hermanas – Sevilla, 185 km, 890 Höhenmeter

Startzeit: 13:24

Zielzeit:17:30

Sprintwertung:
San José de la Rinconada (Kilometer 165,0)

Das Streckenprofil der 17. Etappe | Foto: ASO

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