8848 Höhenmeter auf den Teufelsberg in Berlin - Benefiz-Aktion

Jens Voigt: "EverestChallenge" auf den letzten Metern

Foto zu dem Text "Jens Voigt:
| Foto: theJensie

03.01.2017  |  (rsn) - In rund zwei Stunden wird Jens Voigt seine "EverestChallenge" beenden: 8848 Höhenmeter, soviel wie auf den Mount Everest - aber nicht am höchsten Berg der Welt, sondern auf den Teufelsberg in Berlin, "Jensies" europäische Wahl-Heimat.

Bei einem Höhenunterschied seines Hausbergs
von knapp 90 Metern hat der 45-Jährige rund 100 Fahrten errechnet. In gut 24 Stunden will er die 8848 Meter schaffen - "weil ich für Fotos und Verpflegung kleine Pausen einlegen werde". Die Familie Voigt wohnt (übrigens mit sechs Kindern) an der Berliner Heerstraße, quasi ums Eck des Teufelsbergs.

"Ich habe das Ganze in Zwei-Stunden-Abschnitte aufgeteilt, das heißt zwölf Mal zwei Stunden", sagte Jens Voigt gestern vor seiner Everest-Erklimmung dem Lokal-Sender rbb. Er werde alle zwei Stunden kurz anhalten und eine Pause einlegen, "ein trockenes Trikot anziehen, und je nachdem, wie das Wetter ist, vielleicht ein trockenes Paar Schuhe, dann ein bisschen was essen, trinken: heißen Kaffee, heißen Tee".

In den Pausen informiert Voigt über den Zweck seiner Tour:
Die Fahrt ist verknüpft mit der Benefiz-Aktion "Tour de Cure", die Geld für Krebs-Patienten sammelt: "Ich werde in jeder Pause Fotos und Videos machen, und auf Twitter, Instagram und Facebook teilen, so dass die Leute live sehen können, wo bin ich, wie geht’s mir, wie viel habe ich schon geschafft", sagte Voigt gestern.

Das schlechte Wetter hat das Vorhaben deutlich erschwert: Bereits in der Nacht zu Montag war Schnee gefallen, die Straßen wurden glatt. Als er am Morgen aufwachte, sei sein erster Gedanke "Oh, nee" gewesen, sagte "Jensie" kurz vor dem Start in einem Video: "Gegen Kälte kann man sich dick genug anziehen - aber nicht so, damit man stundenlang trocken bleibt."

In der vergangenen Nacht hatte Voigt dann immer mehr
mit dem Wetter zu kämpfen. "Die Wege sind glatt und eisig", berichtete der 45-Jährige in einem weiteren Video auf seiner Facebook-Seite: "Zwei meiner Begleiter sind gestürzt."

Deshalb fährt Voigt deutlich vorsichtiger, aber auch langsamer als geplant, vor allem bergab. Die ersten 30 Runden schaffte er in fünf Stunden, die nächsten 60 in acht Stunden. Um kurz nach neun Uhr heute vormittag ging er auf die letzten 20 Runden.

Wir drücken die Daumen, dass "Jensie" seine Challenge unfallfrei
zu Ende bringt... Übrigens: Wer für Voigts Projekt spenden will - die Charity-Aktion läuft noch bis 10. Januar (siehe Link hier unten).

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