Focus Izalco Max 2026

Technische Updates und reduzierte Preise

21.01.2026  |  Bei Focus steht das Izalco Max seit jeher für den Typ der leichten, kompromisslosen Rennmaschine, die auch schon in der WorldTour eingesetzt wurde. Ab 2019 kam der Aspekt der aerodynamischen Optimierung hinzu, der das Topmodell bis heute prägt.

Immer wieder behutsam aktualisiert, ist das Izalco Max längst zum festen Bestandteil der Szene geworden – und im Modelljahr 2026 dank interessanter Detailverbesserungen noch attraktiver. Denn die drei Ausführungen der 9er Serie sind deutlich im Preis reduziert worden und kosten nun bei optimiertem Ausstattungsumfang jeweils rund 500 Euro weniger. Damit gehört Focus nicht zuletzt zu jenen Anbietern, die proaktiv auf die veränderten Marktbedingungen reagieren, anstatt stur an Spitzenpreisen festzuhalten.

Die Modelle der 9er Serie kommen nun mit dem leichten, aerodynamischen Reserve One-Piece Cockpit.

Unverändert geblieben ist der aerodynamisch optimierte Carbonrahmen, der laut Hersteller rund 860 Gramm wiegt und mit tiefer angesetzten Hinterbaustreben, Abrisskante am Steuerrohr und waagerechtem Oberrohr moderne Formen aufweist.

Kombiniert wird das Rahmenset bei den drei Modellen der 9er Serie nun jedoch mit einem einteiligen Carbon-Cockpit der Marke Reserve, wo bisher Carbon-Lenker und Alu-Vorbau verbaut wurden. Damit erscheinen die neuen Bikes deutlich stimmiger und eleganter – und gewinnen aerodynamisch natürlich etwas hinzu.

Unterhalb des Topmodells siedelt Focus eine farbenfrohe Variante mit SRAM Force an .

Upgrade Nummer zwei sind die Powermeter, die Focus ab sofort an Izalco Max 9.9 (Shimano Dura-Ace, Radsatz DT Swiss ARC 1400 Dicut 55 mm, 8.499 Euro, ca. 6,89 kg), Max 9.8 (SRAM Force, Radsatz DT Swiss ARC 1600 Dicut 55 mm, 6.799 Euro, ca. 7,5 kg) und Max 9.7 (Shimano Ultegra, Radsatz Reserve 40|44, 5.999 Euro, ca. 7,4 kg) verbaut.

Bei den Shimano-Modellen setzt der norddeutsche Hersteller auf einseitig messende Wattkurbeln von 4iiii; am farbenfrohen Izalco Max 9.8 ist die Force-Kurbel mit ebenfalls einseitigem wellenbasiertem Powermeter verbaut. Auch dieses Extra sorgt für ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Focus erlaubt bis zu 30 mm breite Reifen, wobei die ab Werk montierten 28er gerade in der Höhe recht viel Platz lassen.

Nach wie vor setzt Focus beim Izalco auf eine ausgewogene Lenkgeometrie, die mit nicht allzu steilem Lenkwinkel auf stabilen Geradeauslauf optimiert ist. Die Sitzhaltung wiederum ist gestreckt und aerodynamisch. Alle Modelle sind mit einer D-förmigen Carbonstütze ausgestattet; bei den Shimano-Varianten gibt es ein spezielles Direct-mount-Schaltauge.

Das Powermeter-Upgrade verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis des Focus Izalco Max um mehrere Hundert Euro.

Unterhalb des Izalco Max 9 siedelt Focus drei 8er Modelle an, die auf einem etwas schwereren Rahmen basieren (ca. 1.050 Gramm) und ebenfalls sehr attraktiv kalkuliert sind: Das Focus Izalco Max 8.9 mit SRAM Rival und Reserve-40|44-Laufrädern kostet 4.299 Euro (ca. 8,1 kg); für 1.000 Euro weniger gibt es das 8.8 mit Shimano 105 Di2 und DT Swiss E1800 (ca. 8,2 kg).

2.499 Euro kostet das Izalco Max 8.7 mit mechanischer Shimano 105 und DT Swiss R500 (ca. 8,2 kg). Bei diesen Ausführungen kommen konventionelle Lenker und Vorbauten zum Einsatz – preislich sehr interessant sind sie dennoch.

Gut 4.000 Euro kostet das Izalco Max 8.9 mit SRAM Rival und leichtem Carbon-Radsatz.

www.focus-bikes.com

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