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Bericht des Radsport-News-Renn-Reporters

Tour de Kärnten: Hobbysport als Materialschlacht...

Von Johannes Heumann

Foto zu dem Text "Tour de Kärnten: Hobbysport als Materialschlacht..."
Zeitfahren heißt auch in Hobbysport Materialschlacht... | Foto: Johannes Heumann

20.05.2017  |  In dieser Saison berichtet unser Leser Johannes Heumann, der vergangenes Jahr einen der Startplätze für das Frankfurter Jedermann-Rennen gewann, für radsport-news.com über diverse Hobby-Veranstaltungen - unter anderem das morgen startende Etappen-Rennen Tour de Kärnten. Hier sein Vorbericht:

Der Giro d` Italia läuft, und so ist es auch für die Jedermänner Zeit, eine erste Rundfahrt zu bestreiten. Für mich ist es die Tour de Kärnten rund um Ossiach am gleichnamigen See, und so machte ich mich gestern Morgen Richtung Süden auf, ins sonnige Kärnten, Schauplatz der sechstägigen Tour mit rund 440 Kilometern und 7500 Höhenmetern.

Die Anreise von Nürnberg aus betrug laut Navi fünf Stunden, und so lange war ich auch tatsächlich unterwegs. Angenehm am Freitag: Keine Staus, wenig Verkehr - hört man doch sonst viele Staumeldungen von der Tauern-Autobahn.

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Gegen Mittag angekommen, hieß mich der Ossiacher See mit strahlendem Sonnenschein und glitzerndem Wasser willkommen. Nach dem Check-in in meiner netten Pension inspizierte ich die Strecke für das heutige Einzelzeitfahren.

Es geht von Ossiach rund 40 km um den See bis Feldkirchen, und wieder zurück ins Ziel - mit 150 Höhenmetern eher flach, und wohl ein Hochgeschwindigkeitskurs. Nur der starke Wind fiel auf; allerdings soll heute das Wetter umschlagen, sodass es vielleicht ein Regenrennen wird.

Neben dem Wind fielen mir die vielen Zeitfahrräder auf. Zeitfahren heißt ja mittlerweile auch in Hobbysport Materialschlacht. Da ich nur ein Straßenrad besitze, werde ich das verschmerzen können - ist doch Zeitfahren eh nicht meine Stärke.

Nach einer kurzen "Vorbelastung", wie mein Trainer sagen würde, ging ich in Ossiach noch etwas spazieren - ein schöner Ort, wie generell die Region der Nockberge. Sie sind nicht ganz so hoch, und daher bis oben bewaldet. Überhaupt kommt mir hier alles sehr grün vor: Frühsommer auf der Alpensüdseite eben.

Nach meinem Erkundungs-Spaziergang liess ich den Tag bei leckerem Tafelspitz mit frischem Meerrettich ausklingen - und bin gespannt, wie es mir beim Zeitfahren so ergehen wird.
Ihr werdet es als erste erfahren!
Euer Johannes

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