Kunst per GPS-Aufzeichnung

Strava-Art: Ein Rentier in London

Foto zu dem Text "Strava-Art: Ein Rentier in London"
| Foto: Anthony Hoyte

19.12.2019  |  (rsn) - Neun Stunden lang und rund 128 Kilometer fuhr Anthony Hoyte vergangene Woche durch den Regen der britischen Hauptstadt, um per GPS Rudi, das Rentier auf Strava zu zaubern. Dass es funktioniert hatte wie geplant, sah der 51-Jährige Bau-Ingenieur erst nachher am Computer.

"Bis ich zurückkomme und es hochgeladen habe, kann ich mir nie sicher
sein, ob es klappt oder nicht", sagte Hoyte anschließend dem britischen Fernsehsender BBC - und weiter: "Ich mache es eigentlich mehr für mich. Und ich fürchte, meine Familie und Freunde denken, dass ich ein bisschen verrückt bin."

Der in Cheltenham, im Südwesten Englands wohnende gebürtige Waliser hat bereits diverse Kunstwerke auf Strava geschaffen: an Weihnachten 2018 einen Schneemann (rsn berichtete), dann Elefanten, einen Hund, Gänse, diverse Portraits...

Das Rentier sei nicht unkompliziert gewesen,
sagte Hoyte, "nicht einfach zu entwerfen, und etwas lang zu fahren. Aber Radfahren ist mein Hobby, und Strava Art macht mir einfach Spaß. Mein Christmas Special hat mittlerweile fast schon Tradition."

Im September 2018 hat Anthony Hoyte auf dem Bristol Cycling Festival die "Strava Art Competition" gewonnen. Wie macht er seine Kunstwerke? "Ich nehme Karten von Städten, und schaue, ob ich etwas sehe, was ich umsetzen kann. Das ist so ähnlich, wie wenn man auf Wolken schaut, und dort etwas sieht, ein Gesicht oder sonstwas."

Mehr über Strava-Kunst erfahren Sie in diesem rsn-Artikel.

 
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