27. September - Almere/ Flevoland (Holland)

Monstertijdrit: 138-km-Zeitfahren - “so einfach wie abstoßend“

Foto zu dem Text "Monstertijdrit: 138-km-Zeitfahren - “so einfach wie abstoßend“"
| Foto: Bauke Wagenmakers/ monstertijdrit.nl

04.08.2020  |  (rsn) - "Das Konzept ist so einfach wie abstoßend" - das sagen die Organisatoren über ihr etwas anderes Zeitfahren, das seit über 30 Jahren am letzten September-Sonntag in Flevoland, östlich von Amsterdam startet. Seit 2017 ist es nochmal länger, das Einzel-Zeitfahren "Monstertijdrit" (MTR): Nicht mehr eigentlich schon brutale 122,5 Kilometer, sondern schier endlose 138 km.

Und trotz Corona wird das MTR auch in diesem Herbst stattfinden,
genauer am 27. September: "Wir gingen lange Zeit davon aus, dass die Organisation der MTR in diesem Jahr nicht gelingen würde, weil Veranstaltungen wie unsere nicht erlaubt waren", so Renn-Direktor Vincent Hougee: "Doch mit den neuen Bestimmungen werden wir das Rennen hinbekommen - ohne Zuschauer und ohne Siegerehrung, aber wir fahren."

Die Anmeldung für die insgesamt 120 Startplätze erfolgt online (siehe Link hier unten), oder bis zehn Uhr am Renntag, beim Start am Paradijsvogelweg in Almere (sofern noch Startplätze verfügbar sind). Da die Veranstalter in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten hatten, genügend Freiwillige für die Organisation des Rennens zu finden, werden zunächst nur Anmeldungen akzeptiert, die zusammen mit einem freiwilligen Helfer erfolgen.

Ein kleiner Rückblick: Im Jahr 1987
von einer Amsterdamer Studenten-Vereinigung aus der Taufe gehoben, zieht die Monster-Veranstaltung im Südosten von Almere mittlerweile jährlich um 150 Unverzagte auf der vier 34,5-km-Runden in Flevoland, nicht weit von Amsterdam - übrigens der größte Polder (eingedeichtes Gelände) der Welt. Die Besten schaffen die flache, etwas eckige Strecke unter drei Stunden, und mit einem Schnitt um 43 km/h.

Es geht durch den gut 14 qkm großen Polder im Ijsselmeer, wo der Wind freie Bahn hat. Wie heißt es so schön auf der MTR-Netzseite: "Für Männer und Frauen mit dem langen Atem, der Beharrlichkeit und dem eisernen Willen, das Monster zu besiegen."

"Früher waren viele Zeitfahren so lang",
sagt "Monstertijdrit"-Veteran Theo Heuzen, der bis 2007 19mal mitgefahren ist, und mit 55 Jahren noch unter dreieinhalb Stunden fuhr: "Der MTR ist ein spezielles Zeitfahren mit einer ganz speziellen Magie! Probiert es einfach aus..."

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