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10.07.2020 | (rsn) - Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step) bereitet sich derzeit mit seinem Team auf den zweiten Teil der Saison 2020 im italienischen Val di Fassa vor. Der Zeitfahr-Europameister hat schon im August viel vor!
Sein Auftakt wird Ende Juli die Burgos-Rundfahrt bilden, bevor er mit der Polen-Rundfahrt sein erstes Mehretappenrennen auf WorldTour-Niveau in diesem Jahr bestreiten wird. "Ich starte zum ersten Mal in Polen und ich freue mich darauf", wird der Sieger der diesjährigen Vuelta a San Juan und Volta ao Algarve in einer Pressemitteilung seines Teams zitiert. "Ich kann ohne Druck starten. Denn ich habe bereits bewiesen, dass ich bei solchen Etappenrennen um den Sieg kämpfen kann. Meine Hauptziele folgen auch später in der Saison. Aber wir werden sehen, wie ich mich fühle und wenn sich die Gelegenheit bietet, werde ich sie nutzen."
Erster Saisonhöhepunkt soll am 15. August sein Debüt bei der Lombardei-Rundfahrt sein. "Ich werde versuchen, bis dahin in Topform zu sein", kündigte der Belgier an. "Wenn ich es mit einem Rennen vergleichen muss, das ich bereits absolviert habe, würde ich die Clasica San Sebastian (die er letztes Jahr gewann) nennen, aber ich erwarte, dass es noch härter wird. Das Wetter wird dieses Jahr entscheidend sein, mit Temperaturen, die leicht bis zu 30 Grad steigen können. Es macht mir nicht wirklich Angst, ich denke, ich kann mit der Hitze umgehen, aber die Kombination aus hohen Temperaturen, Flüssigkeitsverlust, technischen Abfahrten und einem anspruchsvollen Parcours macht es zu einem harten Rennen."
Nach Il Lombardia stehen für Evenepoel die Belgischen Zeitfahr-Meisterschaften an, vier Tage später die Titelverteidigung bei der Zeitfahr-EM in Plouay. "Wenn alles gut geht, sollte meine Form bis dahin wirklich gut sein. Ich habe Vertrauen in mich. Alles ist möglich, wenn ich gut auf mich aufpasse. Es ist immer schwierig, Vorhersagen zu treffen, aber ich möchte wirklich wieder gewinnen und meinen Titel erfolgreich verteidigen.“
Ganz dick im Kalender hat sich der 20-Jährige die Druivenkoers Overijse (29. August) und die Brüssels Cycling Classic einen Tag später angestrichen: "Ich freue mich darauf, das Wochenende in meiner Heimatstadt zu verbringen. Einer der Anstiege der Brüssels Cycling Classic, der Keperenberg, ist nur drei Kilometer von meinem Wohnort entfernt, daher kenne ich den Parcours gut. Es wird schön sein, mit dem Wolfrudel so nah an der Heimat zu fahren."
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