10., 11. Juli - Bimbach - 180 - 258 km - morgen Meldestart

Rhön-Radmarathon: Mitte Juli fährt man in Bimbach

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| Foto: rhoen-radmarathon.de

26.03.2021  |  (rsn) - "Pfingsten fährt man in Bimbach" - das ist in der Rennradler-Szene seit vielen Jahren fast schon Pflicht. Doch wegen der Corona-Situation haben die Organisatoren, der RSC `77 Bimbach, nun entschieden, den 31. Rhön-Radmarathon in den Sommer zu verschieben, auf das Wochenende 10. und 11. Juli. Das Online-Melde-Portal öffnet morgen (27.) um 7 Uhr (siehe Link hier unten).

"Für den Termin zu Pfingsten gab es am Ende kein Argument mehr“,
so Christoph Blum, der Pressewart des RSC Bimbach: "Immer mehr Veranstaltungen in der Region werden abgesagt. Es war daher unwahrscheinlich, dass wir überhaupt eine Genehmigung für den Pfingst-Termin bekommen hätten. Nach der Absage 2020 wollen wir den Fans aber nicht noch ein Jahr ohne den Rhön-Radmarathon zumuten.“

Im Vorfeld wurde ein umfangreiches Hygiene-Konzept erarbeitet, das jedoch aufgrund der sich stetig ändernden Bedingungen immer wieder angepasst werden muss - "eine detailreiche Mammut-Aufgabe für unser Orga-Team", weiß Blum.

Auch der Zeitplan wurde geändert:
Die Marathon-Distanzen werden bereits am Samstag durchgeführt, am Sonntag starten dann ausschließlich die kürzeren RTF-/ CTF-Strecken. Zudem wird (nach derzeitigem Stand) die Teilnehmerzahl reduziert, es gibt keinen Festzelt-Betrieb, der Start findet in Blöcken statt, mit entsprechenden Abständen der Fahrer/innen, an den Verpflegungs-Stationen erfolgt die Ausgabe von Essen und Getränken unter strengen Hygiene-Bedingungen.

"Die Gesundheit von Teilnehmer/innen und Helfer/innen steht dabei natürlich an oberster Stelle, flankiert von einer Fülle behördlicher Auflagen. Keine leichte Aufgabe“, sagt Frank Scheiber, stellvertretender Vorsitzender des RSC Bimbach: „Wir können zwar viele Eventualitäten einschließen. Was in einem halben Jahr ist, weiß allerdings niemand. Ob der Termin im Juli sicher stattfinden kann, wissen wir daher auch nicht. Wir bereiten jedenfalls alles so professionell wie möglich vor, hoffen mit Optimismus - und planen realistisch."

Zum Jubiläum im vergangenen Jahr
wurden die Strecken neu gestaltet, und führen über die „offenen Fernen“ der hessischen, thüringischen und bayrischen Rhön und in den Vogelsberg. Neue Schwerpunkte liegen auf der südlichen Rhön und den „Schwarzen Bergen“; neben bekannten Anstiegen wie Milseburg und Ellenbogen kommen Rampen wie der Anstieg zum Schwarzen Moor von Seiferts, der Große Nickus oder der Schwedenwall von Bischofsheim dazu.

Die wichtigsten Änderungen 2021 zusammengefasst:
1500 Startplätze auf den Marathon-Distanzen (statt bisher 2000)
Samstag: Marathon-Distanzen 180, 211, 258 km
Sonntag: RTF, Familien-Tour, 52, 85, 114 km
CTF (Gravel, Mountainbike 40 km) an beiden Tagen


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