Graubünden macht Appetit auf Rennrad- und Gravelbike-Touren

„Menu for Cyclists“: 15 neue Routen für Rad-Feinschmecker

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| Foto: graubuenden.ch/ WoM Medien/ Andreas Meyer

09.04.2021  |  (rsn) - Andreas Caminada aus Ilanz in Graubünden ist nicht nur Drei-Sterne-Koch, sondern auch begeisterter Radfahrer. Er hat die Schweizer E-Mountainbike-Weltmeisterin Nathalie Schneitter und den Cross-Country-Europameister Florian Vogel inspiriert, ein spezielles „Menu for Cyclists“ zu entwickeln: Zwölf neue Tages- und drei Mehrtages-Touren in vier Destinationen Graubündens.

„Das Allerwichtigste für ein perfektes Menü sind Top-Grundzutaten“,
sagt Andreas Caminada, Chef des Schloss-Restaurants Schauenstein in Fürstenau, ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen und 19 Gault-Millau-Punkten: „Sie sind die Basis, und darauf baut man auf - mit Spannung, Überraschung, Harmonie. Es geht, wie die Herkunft des Worts 'Menü' schon verrät, um das Allerkleinste, die Einzelheiten und Details.“

Hier kommt Nathalie Schneitter ins Spiel, erste E-MTB-Weltmeisterin und ehemalige Cross-Country-Weltcup-Fahrerin: „Top-Grundzutaten sind in Graubünden definitiv gegeben - die unvergesslichen Panoramen, das ausgiebige Wegenetz abseits vom Verkehr, intensive Steigungen und rasante Abfahrten.“

Vorhang auf für das Menü: 
Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise unterschieden sich nach Länge und Schwierigkeit. Es gibt zwölf Tages-Touren und drei Mehrtages-Runden, für Rennrad- und Gravelbike-Fans, in den vier Graubündner Regionen Disentis Sedrun, Engadin Samnaun Val Müstair, Surselva und Viamala.

Die Vorspeisen sind kurz und knackig, mit bis zu 1200 Höhenmetern, die Hauptgänge ergiebig und gern mal deftig - hier geht’s erst ab 1400 Höhenmeter los. Die Nachspeisen dagegen sollen dem reinen Genuß dienen, da genügen maximal 800 Höhenmeter. Und als Menü-Erlebnisse über mehrere Etappen führen die Mehrtages-Touren zu Highlights entlang von Vorder- und Hinter-Rhein.

Entwickelt und erprobt wurden die Routen
gemeinsam von Nathalie Schneitter und Florian Vogel. „Jede Destination und Tour ist geprägt durch ihre Einzigartigkeit“, sagt Nathalie: „Tiefe Schluchten, wilde Natur und imposante Berge mit steilen Rampen in Engadin Samnaun Val Müstair, hochalpine Panoramen, rasante Singletrail-Abfahrten und ein Klassiker der Schweizer Alpenpässe in Disentis Sedrun.“

Florian ergänzt: „Die Surselva lockt mit fast verkehrsfreien, fein asphaltierten Strassen, Hoch-Plateaus und genussvollen Abfahrten. In der Viamala warten rhythmische Steigungen, Panorama-Strassen, pittoreske Pass-Dörfer und türkisfarbene Seen.“

Zum genussvollen Schluß nochmal Sternekoch
Andreas Caminada: „Die Berg-Region Graubünden eignet sich hervorragend für Rad-Touren jeder Art. Die vielseitigen und abwechslungsreichen Routen bieten Optionen für Anfänger bis zum Profi, und die Landschaft sucht ihresgleichen. Graubünden ist die Rad-Destination schlechthin!“

Die digitale Speisekarte mit den 15 Touren des „Menu for Cyclists“ kann ab sofort auf www.graubuenden.ch/gravelandroad entdeckt werden; die einzelnen Touren sind auch auf Komoot (für Rennrad und Gravel) und OutdoorActive erfasst.

Hier als "Gruß aus der Küche" das Video zum Menü, mit Andreas Caminada:

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