Die größte Radsport-Initiative im Alpenraum

Österreich dreht am Rad: Aus Tagen werden Monate

Von Martin Roseneder

Foto zu dem Text "Österreich dreht am Rad: Aus Tagen werden Monate"
René Haselbacher (l.), Nicole Trimmel, 7fache Kick-Box-Weltmeisterin und Alfons Haider, Intendant der Seefestspiele Mörbisch | Foto: Expa Pictures

20.05.2021  |  Die im Vorjahr gestartete Initiative "Österreich dreht am Rad" (#ödar) geht in die Verlängerung - aber aus neun Tagen 2020 werden nun sechs Monate. Alle Facetten des Radsports - vom Tourismus über den Handel, von über 40 Genuss- bis Spitzensport-Veranstaltungen, von der Mobilität bis zur Ökologie - werden online und im Fernsehen beleuchtet.

Radsport von A bis Z: vom Burgenland durch alle Bundesländer bis nach
Vorarlberg, von Breitensport- bis zu Spitzensport-Veranstaltungen, von der Präsentation der schönsten Tourismus-Regionen bis hin zu Schwerpunkten im Fachhandel, von der Mobilität über die Gesundheit bis zur Nachhaltigkeit. So lässt sich die zweite Auflage von #ödar zusammenfassen.

Die Premiere im Vorjahr war ein großer Erfolg, mit insgesamt 1,5 Millionen Usern und TV-Zuschauern, auf K19, ORF Sport Plus, Eurosport und etlichen weiteren Partner-Medien, an neun Veranstaltungstagen. Heuer läuft #ödar von Mai bis Ende Oktober, wobei zweiwöchentlich Schwerpunktsendungen gebracht werden.

Jedes Bundesland wird besucht,
an insgesamt rund 40 Veranstaltungstagen. Darunter sind im Breitensport zahlreiche Rad-Marathons, im Spitzensport Events wie die Ladies Tour, die OÖ-Rundfahrt oder das Extrem-Radrennen Race Around Austria.

"Besonders stolz sind wir darauf, dass wir heuer im Zuge der neu gegründeten Marke OÖ Classics die OÖ-Rundfahrt im Juni produzieren. Hier haben wir sieben Kameras und einen Helikopter im Einsatz - das wird eine der größten je in Österreich stattgefundene TV-Produktionen im Radsport", freut sich Michael Nussbaumer, Projekt-Leiter für die TV-Produktion der OÖ-Rundfahrt.

Die erste #ödar-Roadshow startet am
28. und 30. Mai, online und im TV auf A1 und Magenta zu sehen, mit dem Besuch in den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich. Neben touristischen Themen und vielen Veranstaltungs-Produktionen wird in den nächsten Monaten auch der Radfachhandel beleuchtet.

"Wir unterstützen die tolle Initative Österreich dreht am Rad, da der Breitensport die ideale Möglichkeit bietet, die Spitze der Zukunft zu entwickeln. Für den ÖRV ist es ein wichtiges Anliegen, dass wir uns ganz intensiv mit der Breite beschäftigen - und diese Möglichkeit bietet dieses Projekt", sagt ÖRV-Präsident Harald Mayer.

Wichtige Punkte sind die Themen Ökologie,
Nachhaltigkeit und Mobilität. Alexander Pinter, der von Seiten des Sport-Ministeriums am Projekt mitarbeitet: "Österreich dreht am Rad bietet uns die perfekte Möglichkeit, auf diese Themen intensiv einzugehen. Wir müssen in Österreich auch die Rad-Mobilität verbessern. US-Studien zeigen, dass jeder gefahrene Kilometer auf dem Rad dem Gesundheits-System einen halben Dollar spart! In Utrecht zum Beispiel gibt es riesige Rad-Garagen und Rad-Highways. Wir müssen dem Radfahren mehr Raum geben - diese Betätigung bringt in Puncto Umweltschutz, Gesundheit und auch der Wirtschaft sehr viel."

Einen großen Anteil von #ödar nimmt der touristische Bereich ein, wo die schönsten Radangebote Österreichs präsentiert werden. Als besonderes Highlight sind die neuen "Head2Head"-Duelle erstmals im Programm: Hier treten Profis auf dem Mountainbike oder Straßenrad auf tollen Strecken gegeneinander an. Den Beginn dieser Serie machen am 17. Juni die MTB-Duelle auf der Naturrodelbahn in Umhausen im Ötztal. In TV-Live-Shows treten jeweils acht Sportler/innen gegeneinander an.

Martin Roseneder ist Pressesprecher von "Österreich dreht am Rad".

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