--> -->
04.02.2022 | (rsn) - Der italienische Radsport-Verband FCI hat im vergangenen Herbst umfassende neue Regeln für den Amateur-Radsport verabschiedet, die seit Jahresbeginn gelten. Darunter sind Änderungen des FCI-Ethik-Kodex, die es verurteilten Doper/innen nun ermöglichen, nach Verbüßung ihrer Sperre in den Sport zurückzukehren.
Bis 2021 waren Amateur-Radsportler von allen Wettbewerben
bei FCI-Veranstaltungen ausschlossen, darunter auch Gran Fondos (Freizeitrennen), wenn sie in der Vergangenheit des Gebrauchs verbotener Substanzen für schuldig befunden wurden.
Der Präsident der FCI-Amateur-Kommission, Andrea Capelli, zu den neuen Regeln: "Das permanente Verbot der Teilnahme an Rennen für diejenigen, die in der Vergangenheit wegen Dopings bestraft wurden, entfällt. Alle, die ihre Strafe verbüßt haben, können in das Amateur-Peloton zurückkehren, wie es auch in anderen Kategorien der Fall ist."
Warum hat die FCI die Regeln geändert?
Capelli vor wenigen Tagen in einem Interview auf der Homepage des FCI: "Leider gibt es keine statistischen Belege dafür, dass die alte Regel dazu beigetragen hat, das Doping-Phänomen im Amateur-Bereich einzudämmen. Nach acht Jahren ist es an der Zeit, hier eine rationale Änderung vorzunehmen und Schritte zu überprüfen, die nicht mehr aktuell sind oder die in der praktischen Anwendung große Probleme verursacht haben."
Die "praktische Anwendung" bezieht sich auf die Vielzahl von Amateur-Radsport-Verbänden in Italien, die sich nicht koordinieren oder Informationen über sanktionierte Fahrer/innen austauschen. So konnten Doping-Sünder leicht von einem Verband zum anderen wechseln und weiterhin an Rennen teilnehmen - auch weil es keine nationale Doping-Datenbank gibt.
Zudem sei die frühere Regelung unfair,
so Andrea Capelli: "Ein Beispiel: Wer vor 20 Jahren wegen der Einnahme von Koffein bestraft wurde, kann nicht an Rennen teilnehmen, bei denen alle, die heute dasselbe tun, problemlos mitfahren können." Der FCI ist weiter der Ansicht, dass die Regeländerungen den Veranstaltern von Rennen in Zukunft die Arbeit erleichtern werden.
04.09.2026Team Velolease: Zum vierten Mal auf dem Stockerl Mehr als 4000 Starter jedes Jahr - der Ötztaler Radmarathon gehört für viele Radsportler/innen zum Höhepunkt der Saison. Für das Team Velolease war die 45. Auflage des Klassikers noch einmal etwa
02.09.2026Team Strassacker: Trotz Verpflegungs-Problemen am Podium 227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Pässe - schon die blanken Zahlen des Ötztaler Radmarathons sprechen für sich. Am vergangenen Sonntag stellten sich fünf Jungs des Teams Strassacker - Nils Kes
30.08.2026Der Ötztaler Radmarathon im Livestream (rsn) - Der legendäre Ötztaler Radmarathon live und in voller Länge im Stream: 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter erwarten tausende Radfahrer am Sonntag. Vier Alpenpässe müssen überwunden werden
27.08.2026Deutschland-Tour Jedermann: Wieder ganz oben am Treppchen Das Jedermannrennen der Deutschland-Tour gehört fest zur Team-Geschichte des Teams Strassacker - war es doch Anlass für seine Gründung. Nachdem wir dabei im Vorjahr leer ausgingen, sollte in diesem
03.08.2026Team Strassacker: Vier Rennen - und viele Erfolge Seit vielen Jahren zieht es das Team Strassacker traditionell Ende Juli in die "Grüne Hölle" der Eifel. Auf dem legendären Nürburgring starteten die Jungs des Teams dieses Jahr in unterschiedliche
30.07.2026Rad am Ring: Florian Christ triumphiert in der grünen Hölle Meine Vorgabe als Team-Chef für das Rennen am Nürburgring war eindeutig: Individuelle Ziele werden dem Gesamtsieg untergeordnet. Mit einer klaren Taktik gingen wir ins Rennen, denn das Ziel war: Am
27.07.20263Rides Gravel Winterberg: Zehn Stunden Vollgas auf Schotter Drei Tage feinste Gravel-Action im Hochsauerland: Das 3Rides-Gravel-Etappen-Rennen lockte viele ambitionierte Radsportler/innen nach Winterberg, so auch das Team Strassacker. Auch wenn die anspruchsvo
07.07.2026Maratona dles Dolomites: Über sieben Pässe musst Du fahr´n... Die Maratona dles Dolomites zählt seit vielen Jahren zu den prestigeträchtigsten Granfondos in Europa: 138 Kilometer, 4230 Höhenmeter, legendäre Dolomiten-Pässe wie Pordoi, Sella, Grödner Joch,
01.07.2026Granfondo Livigno: Teamwork auf den schönsten Alpenpässen 167 Kilometer, 4300 Höhenmeter und sieben Pässe – nur zwei Wochen nach dem für uns recht erfolgreichen SuperGiro Dolomiti folgte mit dem Granfondo Alé Livigno für neun Fahrer des Team VeloLease
30.06.2026Tour Transalp: Finale furioso am Lago Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal
29.06.2026Gravel Vianden: Mit Knallgas an der Our (rsn) - Gravel boomt - das sieht man auch in Vianden in Luxemburg: Das UCI Eislek Gravel Race zieht jedes Jahr mehr Starterinnen und Starter an. Am vergangenen Sonntag ging es auf einer 37-km-Runde mi
28.06.2026Tour Transalp: Zwei Zeitfahren auf einer Etappe Die vorletzte Etappe der Transalp führte uns gestern von Semonzo nach Lavarone. Pünktlich um neun Uhr ging es auf die 126 Kilometer lange Strecke mit fast 2860 Höhenmetern - die mit einem besondere