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26.02.2022 | (rsn) - Der Omloop Het Nieuwsblad bildet tradtionell den Auftakt zur Klassikersaison. Bei der 77. Ausgabe des Kopfsteinpflasterrennens des Jahres stehen noch viele Fragezeichen hinter der Form der Klassikerasse. Radsport-news.com hat vor dem Start die Stimmen der Protagonisten zusammengetragen.
Wout Van Aert (Jumbo - Visma): ”Fahrer, die schon eine oder zwei kleine Rundfahrten in den Beinen haben, werden beim Openingsweekend noch im Vorteil sein. Der Effekt meines Höhentrainingslagers wird erst später eintreten und soll uns im März oder April einen Extra-Vorteil liefern. Der Omloop ist für uns eher ein Test, um zu sehen, wie wir zusammen Rennen fahren. Aber wenn wir - wie letztes Jahr - mit einer großen Gruppe zum Ziel fahren, gehe ich davon aus, dass wir noch mit ein paar Fahrern dabei sind, die probieren können, das Rennen zu gewinnen."
Kasper Asgreen (Quick-Step Alpha Vinyl): “Wir haben vier Kapitäne: Yves Lampaert, Zdenek Stybar, Florian Senechal und mich. So werden wir beim Omloop Het Nieuwsblad beginnen. Unsere Form entwickelt sich gut, aber für keinen von uns ist das Openingsweekend das Hauptziel. Das gilt aber wohl für fast alle Klassikerfahrer. Es wird jetzt doch eine ziemliche Lotterie, viel mehr als bei anderen Rennen. Es ist natürlich auch schade, dass Tim Declercq nicht dabei sein kann. Mit all seiner Erfahrung in der Kontrolle von Ausreißergruppen ist sein Fehlen wirklich ein großer Verlust."
John Degenkolb (DSM): "Bei jeder Mannschaft erhöht sich der Druck, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Es ist aber noch früh im Jahr und wir sollten uns nicht verrückt machen. Springt etwas Zählbares für mich heraus, dann ist es super. Wenn nicht, dann ist das kein Beinbruch."
Nils Politt (Bora - hansgrohe): "Ich habe durch meine Bronchitis bei der Algarve-Rundfahrt einen kleinen Rückschlag erlitten. Die Vorbereitung war sicherlich nicht ideal. Ich werde im Rennen die Beine reinhorchen, wie es läuft. Aber ich gehe ohne große Erwartungen an den Start."
Matteo Trentin (UAE Team Emirates): "Als Team hatten wir einen sehr starken Saisoneinstand. Natürlich wollen wir das jetzt zum Auftakt der Klassikerkampagne fortsetzen. Ich fühle mich gut und meine Top-Ten-Platzierung aus dem Vorjahr zu wiederholen wäre schön. Aber unser junger Alessandro Covi fliegt im Moment, also haben wir mehrere Optionen."
Stefan Küng (Groupama - FDJ): "Ich freue mich auf den Klassikerstart. Mein erstes Rennen an der Algarve lief gut. Wir haben hier ein junges Team am Start, das in den letzten Jahren aber schon Erfahrungen sammeln konnte. Wir werden auf jeden Fall wettbewerbsfähig sein. Einerseits wird es darum gehen, dass sich Automatismen einspielen für die großen Klassiker im April, aber natürlich wollen wir hier vorne mitmischen und das bestmögliche Ergebnis einfahren."
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