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16.11.2025 | (rsn) - Jason Osborne ist zum dritten Mal nach 2020 und 2024 Esports-Weltmeister geworden. Der 31-Jährige Titelverteidiger holte sich in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) nach einem packenden Kampf letztlich souverän die Goldmedaille vor dem Polen Michal Kaminski und dem Belgier Lennert Teugels.
Bei den Frauen verteidigte Mary Kate McCarthy in Abu Dhabi ihren Titel. Die 30-jährige Neuseeländerin setzte sich überlegen durch und verwies dabei wie im Vorjahr die Brasilianerin Gabriela Guerra auf den Silberrang. Spannend ging es im Kampf um die Bronzemedaille zu, den die Italienerin Francesca Tommasi mit einem Punkt Vorsprung auf die Schwedin Camilla Ahlberg für sich entschied. Als beste deutsche Starterin belegte die viermalige Weltmeisterin im Duathlon, Merle Brunnée, den fünften Platz.
Osborne übernahm gleich im ersten der drei Rennen die Kontrolle. Er gewann das Ausscheidungsfahren, für Euphorie sorgte das aber noch nicht. “Um ehrlich zu sein, war ich mit der 1. Etappe nicht so zufrieden, weil ich gesehen habe, dass der Abstand nicht so groß war wie im Halbfinale, und ich fühlte mich nicht so gut. Also war ich, sagen wir mal, mental ein bisschen angeschlagen“, so der Auftaktsieger.
Auf dem zweiten Teilstück geriet er dann auch schnell ins Hintertreffen, als seine Konkurrenten ihm beim ersten Bonussprints die Punkte wegschnappten. Beim zweiten Wertungsstrich, der auf einem Hügel lag, revanchierte sich der ehemalige Alpecin-Profi aber. Am Schlussanstieg fuhr er der Konkurrenz sogar davon, sodass er vor der Abschlussetappe weit in Führung lag. “Auf der 2. Etappe hatte ich wirklich das Gefühl, dass das System aktiviert war. Ich konnte richtig Druck entwickeln und alles geben. Und dann wurde es sogar noch besser!“, blickte Osborne zurück.
Auf dem abschließenden Rundkurs löste sich der Deutsche mit dem Belgier Lionel Vujasin, der letztes Jahr Silber gewann und am Samstag wegen eines Sturzes beeinträchtigt ins Rennen ging. “Auf der 3. Etappe war ich wieder ich selbst. Ich bin vorn rausgegangen und habe gut mit Lionel zusammengearbeitet“, resümierte Osborne, der dem Belgier auf der Zielgerade keinen Kampf mehr lieferte und sich stattdessen über seinen Weltmeistertitel freute.
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