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11.01.2026 | (rsn) – Tibor Del Grosso (Alpecin – Premier Tech) hat in Abwesenheit seines Teamkollegen Mathieu van der Poel seinen Niederländischen Titel in Huijbergen verteidigt. Der 22-Jährige war in einem spannenden Rennen mit verschiedenen Konstellationen in der Spitzengruppe immer ganz vorn dabei. Zunächst setzte er sich mit Joris Nieuwenhuis (Ridley) und David Haverdings (Baloise – Het Poetsbureau Lions) ab. Die ließ er hinter sich, doch wenig später wurde er von Pim Ronhaar (Baloise – Het Poetsbureau Lions) eingeholt.
Als Del Grosso dann auf teils eisigen Untergrund stürzte, fuhr er zwei Runden mit minimalem Abstand hinter Ronhaar her, bis er ihn an einem steilen Laufhügel, den er weiter hinauffuhr als alle Kontrahenten, einholen konnte. Wenig später schüttelte er Ronhaar ab. Der wurde in der vorletzten Runde von seinem Teamkollegen Lars van der Haar, der zwischenzeitlich 45 Sekunden hinten lag, eingeholt und stehen gelassen. Van der Haar jagte dann Del Grosso, doch am Ende fehlten drei Sekunden auf Gold. Ronhaar gewann Bronze vor Haverdings und Mees Hendrikx (Heizomat – Cube).
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Joris Delbove (TotalEnergies) hat bei dessen Abwesenheit die Vormachtstellung des siebenmaligen Französischen Meisters Clement Venturini (Unibet – Rose Rockets) gebrochen. Delbove fuhr in Troyes zu seiner ersten Medaille bei nationalen Titelkämpfen – und das gleich Gold. Martin Groslambert (Sebmotobikes) brauchte 19 Sekunden länger und gewann Silber vor Timothé Gabriel und Léo Bisiaux (Decathlon – CMA – CGM).
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Thibau Nys (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat seien Titel in Beringen auf einem verschneiten Kurs verteidigt. Ein Selbstläufer war der Erfolg aber nicht. Der 23-Jährige war der Konkurrenz zwar schon enteilt, stürzte in einer Abfahrt aber in der fünften von sieben Runden. Dadurch kamen ihm Emiel Verstrynge (Crelan – Corendon) und Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Altez) deutlich näher. Aus 16 Sekunden wurden zwei Runden vor dem Ziel noch vier auf Verstrynge, der der stärkere der beiden Verfolger war.
Der Crelan-Profi kam danach noch etwas dichter, doch letztendlich zog Nys am längeren Ende und der Abstand stieg auf mehr als zehn Sekunden an. Das Rennen schien gelaufen, doch Verstrynge gab nicht auf und kam im letzten Anstieg wieder bis auf circa 30 Meter heran. Anschließend gewann er Meter um Meter und kam sogar wieder ans Hinterrad seines Gegners. Der aber hatte noch etwas über und holte dennoch Gold. Bronze ging an Vanthourenhout.
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Zum zweiten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt hat Kevin Kuhn (Heizomat – Cube) sich den Schweizer Titel gesichert. In Schneisingen musste er aber bis zum Schluss zittern, denn Mountainbike-Spezialist Dario Lillo wies im Ziel nur drei Sekunden Rückstand auf. Loris Rouiller (AS Bike – France Literie) holte nach Silber im Vorjahr dieses Mal Bronze. Lars Sommer (Stevens) belegte den vierten Rang.
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Nach seinen zuletzt sehr starken Auftritten in Belgien hat Filippo Fontana auch in der Heimat zugeschlagen. In Brugherio fuhr er seinen dritten Italienischen Titel nach 2023 und 2024 ein. Zweiter wurde mit 1:19 Minuten Rückstand Federico Ceolin (FAS Airport Services – Gueriotti). Bronze ging an Titelverteidiger Gioele Bertolini (Alé – Colnago) vor Nadir Colledani und Filippo Agostinacchio (EF Education – EasyPost - Oatly).
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Titelverteidiger Cameron Mason (Seven) ging als glasklarer Favorit ins Rennen und der 26-Jährige konnte die Erwartungen erfüllen. Er sicherte sich erneut den Titel, musste sich dabei aber lange mit Toby Barnes herumschlagen, der das Ziel nur 26 Sekunden nach dem Sieger erreichte. Zu Bronze war der Abstand bedeutend größer: Ben Askey beendete das Rennen 2:28 Minuten nach Mason.
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Nach Silber im Vorjahr konnte Dominik Hodlmöser (Hrinkow Advarics) sich zum ersten Mal das Trikot des Österreichischen Meisters überstreifen. Der 20-Jährige nahm dem Zweiten, Kilian Feurstein (Vorarlberg), in Bludenz 1:23 Minuten ab. Weitere 1:13 Minuten dahinter fuhr Christoph Holzer (WSA – KTM – Graz) zu Bronze.
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