Walscheid bleibt als Tagessechster hinter Vacek GC-Zweiter

Ausreißer Taminiaux düpiert das ZLM-Feld

Von Kevin Kempf

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Lionel Taminiaux (Lotto – Intermarché) gewinnt vor Martijn Rasenberg (Unibet – Rose Rockets). | Foto: Cor Vos

05.09.2026  |  (rsn) – Vier Ausreißer haben sich auf der 4. Etappe der ZLM Tour (2.1) knapp vor dem Feld ins Ziel in Schijndel gerettet und den Sprint des Quartett entschied Lionel Taminiaux (Lotto – Intermarché) für sich. Der Belgier war schneller als Martijn Rasenberg (Unibet – Rose Rockets). Danny van der Tuuk (Euskaltel – Euskadi) belegte drei Sekunden dahinter den dritten Rang. Der Vierte im Bunde, Sean Flynn (Picnic – PostNL), verlor eine weitere Sekunde und wurde Vierter.

Mit sieben Sekunden Rückstand rauschte das im Wind ausgedünnte Peloton heran. Danny van Poppel (Red Bull – Bora - hansgrohe) entschied den Spurt vor Vortagessieger Maximilian Walscheid (Lidl – Trek) für sich. Sein Teamkollege Mathias Vacek kam kurz danach ins Ziel und verteidigte die Gesamtführung.

Bram Dissel (Beat – Saxo), Flynn, Taminiaux, van der Tuuk und Rasenberg bildeten die Gruppe des Tages, die vom Feld an der kurzen Leine gehalten wurde und nie mehr als zwei Minuten Vorsprung bekam. Dissel fiel 36 Kilometer vor dem Ziel zurück und wurde von Niklas Behrens (Visma - Lease a Bike) aufgefahren, der seinerseits gerade dem Peloton enteilt war. Der Vorstoß des Deutschen dauerte aber nur bis zum 26-Kilometer-Schild an. Kurz darauf fiel der 22-Jährige aus dem Feld heraus.

Eingangs der letzten zehn Kilometer betrug der Vorsprung der Ausreißer lediglich noch eine halbe Minute und es schien, als habe die Meute alles im Griff. Diese 30 Sekunden hielt das Quartett dann allerdings in den nächsten Minuten. Erst als es dahinter noch auf die Kante ging, wurde die Lücke kleiner, geschlossen werden konnte sie aber nicht mehr. Rasenberg eröffnete den Sprint, doch Taminiaux war stärker und gewann das Rennen.

Im Klassement lieg Vacek vor dem Abschluss der Rundfahrt 39 Sekunden vor Walscheid. Axel van der Tuuk, Teamkollege und jüngerer Bruder des Tagesdritten, rangiert mit 1:06 Minuten Rückstand auf Position drei.

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