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28.08.2026 | Zwei von drei Menschen tragen hier zulande eine Brille – und die bleibt meist auch beim Sport auf der Nase. Spezielle Sportbrillen gibt es zwar schon lange, doch nach wie vor sind sie eher ein Nischenprodukt. Dafür kann es mehrere Gründe geben: etwa, dass beim Sport Kontaktlinsen genutzt werden oder dass die Fehlsichtigkeit so gering ist, dass man auf die Sehhilfe verzichten zu können meint. Vielleicht liegt es aber auch an der Konstruktion typischer Sportbrillen, bei denen sich hinter der Scheibe bzw. den Gläsern ein Clip mit Korrekturgläsern befindet.
Im Alltag wie beim Sport sorgen die individuellen Korrekturgläser von Julbo für optimales Sehen.Einen anderen Weg geht nun der französische Hersteller Julbo. Das fast 140 Jahre alte Unternehmen integriert die Korrektur direkt in die Gläser bzw. in die Scheibe, sodass Passform, Tragekomfort und nicht zuletzt Gewicht nicht von der konventionellen Sportbrille abweichen. Dazu bietet die Traditionsfirma aus dem Jura eine Vielzahl von Modellen an, die wiederum mit unterschiedlichsten Glastechnologien gewählt werden können – von unterschiedlichen Farben und Lichtdurchlässigkeiten bis hin zu den selbstabdunkelnden „Reactiv“-Scheiben und polarisierenden „Spectron“-Gläsern. Insgesamt 500 verschiedene Kombinationen von Gestellen und Gläsern stehen zur Verfügung.
Scheiben und Gläser werden in den Werkstätten des Unternehmens individuell angefertigt.Einfach im Laden kaufen kann man eine Julbo-Korrekturbrille natürlich nicht. Schließlich handelt es sich um eine Maßanfertigung, deren Basis die grundlegenden Daten zur individuellen Fehlsichtigkeit sind. Diese können auf der „RX Lab“-Plattform des Unternehmens eingegeben werden – idealerweise, nachdem beim Augenoptiker die aktuellen Werte ermittelt wurden. Ohnehin erfolgt die Abwicklung über die „Vision Lab Partner“ von Julbo, wo man vor der Auswahl natürlich auch die unterschiedlichen Brillenmodelle anprobieren kann.
Die Sportbrille mit Sehstärke ist kaum vom konventionellen Modell zu unterscheiden – und deutlich angenehmer zu tragen als eine Clip-in-Brille.Die Online-Plattform liefert auch gleich einen Preis für die Wunschbrille mit individueller Sehstärke und Glas/Scheiben-Option: Dieser liegt je nach Modell und Korrektur in etwa zwischen 400 und 750 Euro. Für Brillenträger sind solche Summen nichts Neues; beim Sport, kann man sagen, lohnt sich die Investition jedoch besonders. Denn einerseits sind Kontaktlinsen gerade beim Radfahren keine optimale Lösung – sie können verrutschen oder austrocknen, was in der Praxis immer wieder zu unangenehmen Situationen führt.
Andererseits bieten individuell angepasste Korrekturgläser eine präzise und stabile Sicht und sind in ihrem Element, wenn es um gutes peripheres Sehen und den schnellen Wechsel zwischen Nähe und Entfernung geht. Bei Julbo kommt hinzu, dass alle Vorteile der Sportbrillen wie ein großflächiger Augenschutz und die klare Sicht durch die hochwertigen Scheiben bzw. Gläser erhalten bleiben.
Modellvariante, Glas und Gestellfarbe addieren sich zu gut 500 möglichen Kombinationen.Nicht vergessen darf man, dass das Prinzip der individuell gefertigten Sportbrille Grenzen hat; Materialstärken und ähnliche Faktoren lassen bestimmte Korrekturwerte nicht zu. Hier empfiehlt auch Julbo, zur Brille mit Clip zu greifen. Andererseits können auch geringfügige Anpassungen bei der Sehstärke durchaus Sinn machen. Stichwort Altersweitsicht: Wer die Anzeige auf dem Radcomputer nicht mehr klar erkennt, ist ebenso ein/e Kandidat/in für eine Julbo-Sportbrille mit Sehstärke wie all jene, die im Alltag dauernd auf eine Brille angewiesen sind.
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