"Paris-Brest-Paris" - der Mythos lebt

07.08.2003  |  Am 19. August ist es soweit, dann findet es wieder statt, das älteste noch immer veranstaltete Langstreckenradrennen der Welt: “Paris - Brest - Paris“, 1200 km in einer einzigen Etappe. Der Blick auf die Landkarte lässt zwischen Paris und dem Atlantik zwar keine richtigen Berge erkennen, der höchste Punkt ist nicht einmal 400 Meter hoch, dennoch sammeln sich durch das kupierte Gelände 10.000 Höhenmeter an, die zu bewältigen sind. Seit dem Jahr 1891 wird dieses Rennen ausgetragen und heuer werden über 20 Nationen erwartet, auch Südafrikaner, Canadier und erstmals sogar Teilnehmer aus Japaner. Auch der niederösterreichische Extrem-Abenteurer Rolf Majcen vom Team „MONTURA-International“ , der kürzlich erst das „Race Across The Alps“ über 525 km und 13.720 Höhenmeter auf Platz 13 beenden konnte, wurde von der Faszination und Begeisterung dieses Rennens, das nur alle vier Jahre ausgetragen wird, angezogen und weiß zu berichten: „1903 wurde die „Tour de France“ ins Leben gerufen, doch es war der Erfolg und die legendäre Berühmtheit von „Paris – Brest - Paris“, die die „Tour der Leiden“ letztendlich inspiriert hat.“

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